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Forschungsprojekt

Alternativen zu Tierversuchen in der Kosmetik

| Redakteur: Doris Neukirchen

Das Projekt „Notox“ zielt darauf ab, Techniken zur Vorhersage von Toxizität kosmetischer Substanzen zu etablieren. (Logo: Notox)
Das Projekt „Notox“ zielt darauf ab, Techniken zur Vorhersage von Toxizität kosmetischer Substanzen zu etablieren. (Logo: Notox)

Die europäische Union und die Kosmetikindustrie unterstützen wissenschaftliche Clusterprojekte in der europäischen Forschungsinitiative SEURAT (Safety Evaluation Ultimately Replacing Animal Testing) bei der Entwicklung neuartiger Verfahren zur Vermeidung von Tierversuchen in der Kosmetikindustrie.

Saarbrücken – Das mit über neun Millionen Euro geförderte Projekt „Notox“ wird zu gleichen Teilen von der EU-Kommission und dem Verband der Europäischen Kosmetikindustrie (Colipa) unterstützt. Es zielt darauf ab, innovative Techniken zur Vorhersage von Toxizität zu etablieren und Modelle zu entwickeln, die zukünftig zur Verträglichkeitsprüfung kosmetischer Substanzen eingesetzt werden können. Ein Drittel der Förderung, etwa 3,3 Millionen Euro, fließt in die Forschung und Koordination des Projekts nach Saarbrücken. Die Projektkoordination übernimmt Professor Dr. Elmar Heinzle, Leiter der Technischen Biochemie an der Universität des Saarlandes in Kooperation mit der Eurice GmbH, die ihn in seiner verwaltungstechnischen und organisatorischen EU-Arbeit unterstützt. Mit dem Lehrstuhl für Genetik/Epigenetik und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sind zwei weitere hochkarätige Gruppen aus den Schwerpunktbereichen Lebens- und Computerwissenschaften des Standorts Saarbrücken an dem auf fünf Jahre angelegten Projekt beteiligt. Darüber hinaus arbeiten an dem Projekt neun führende Forschungsinstitute und Unternehmen aus Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Schweden, den Niederlanden und Israel. Die enge multidisziplinäre und internationale Zusammenarbeit im Rahmen von „Notox“ und den anderen Cluster-Projekten soll ein besseres Verständnis toxikologischer Langzeiteffekte ermöglichen und dazu beitragen, dass neuartige Modelle mit größerer Vorhersagekraft etabliert werden können.

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