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Bio- & Pharmaanalytik

Methoden zum qualitativen und quantitativen Nukleinsäure- und Proteinnachweis bilden die zentralen Säulen der Bioanalytik. Das Spektrum an Technologien und Applikationen im Bereich der Genom-, Proteom- und Metabolomforschung wächst unaufhaltsam. In dem Special Bioanalytik zeigen wir Ihnen, welche Gerätelösungen derzeit auf dem Markt sind. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Entwicklungen und neue Applikationen etablierter Verfahren vor.

 
 
Botox – Maus-Stammzellen auf Chip könnten Tierversuche ersetzen

Nervengift Botulinumtoxin nachweisen

Botox – Maus-Stammzellen auf Chip könnten Tierversuche ersetzen

Ob es das Nervengift Botulinumtoxin – Botox – tatsächlich braucht, um Menschen bei ihrem zweifelhaften Versuch das Altern „aufzuhalten“ zu unterstützen, indem man ihnen Mimik-Fältchen „aus dem Gesicht spitzt“, darüber lässt sich sicherlich mindestens streiten. Fakt ist aber, dass die Nachfrage nach Botox-Präparaten seit Jahren immens steigt. Nun haben Berner Forscher einen neuen Test entwickelt, der zumindest die bislang für die Zulassung solcher Präparate notwendigen Tierversuche deutlich reduzieren könnte und der sich zudem auch für den Nachweis anderer gefährlicher Stoffe nutzen ließe. lesen

Wie Varianten eines bekannten Gens unsere Ängste beeinflussen können

Neue Risikofaktoren für Angsterkrankungen entdeckt

Wie Varianten eines bekannten Gens unsere Ängste beeinflussen können

Spinnen, Höhe, enge Räume – etwa 15 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland leiden an einer Angst- und Panikstörung. Eine aktuelle Studie hat nun gleich mehrere neu entdeckte Varianten eines Gens ausgemacht, die das Risiko für Angsterkrankungen erhöhen. Ein Forschungsteam will aus dieser Erkenntnis neue Therapien ableiten, die noch besser auf einzelne Patienten zugeschnitten sind. lesen

Neuer Mechanismus könnte vor Altern und Krebs schützen

Gen-Inaktivierung

Neuer Mechanismus könnte vor Altern und Krebs schützen

In jeder Zelle unseres Körpers steckt unsere gesamte DNA. So genannte Methylgruppen regulieren, dass im Genkörper aber jeweils nur die Erbinformationen ausgelesen werden, die für ein spezielles Gewebe nötig sind. Forscher vom Leibniz-Institut für Alternsforschung in Jena haben nun erstmals nachgewiesen, dass das Fehlen dieser Methylgruppen innerhalb eines Gens zur fehlerhaften DNA-Aktivierung führt und damit zur Krebsentstehung beitragen kann. lesen

Stachellose Bienen lassen Nester von Soldatinnen verteidigen

Von wegen wehrlose Honigbienen

Stachellose Bienen lassen Nester von Soldatinnen verteidigen

Stachellose Honigbienen besitzen zwar keinen Giftstachel, um Feinde abzuwehren, sie bilden aber hochsoziale Staaten und können ihr Nest so trotzdem gegen Angriffe verteidigen – mithilfe von Soldatinnen. Der Angriff von Räuberbienen treibt zudem die Evolution von größeren Wächterinnen und damit die Arbeitsteilung im Bienenstock voran. lesen

Schnelle Proteinanalyse

BLI-Systeme

Schnelle Proteinanalyse

Moderne Bio-Layer-Interferometrie (BLI)-Systeme ermöglichen die reproduzierbare und schnelle Bestimmung von Proteinkonzentrationen und die umfassende kinetische Charakterisierung von Biotherapeutika. lesen

Für die Durchflusszytometrie optimierte Antikörper

Antikörperportfolio

Für die Durchflusszytometrie optimierte Antikörper

Miltenyi Biotec hat sein Antikörperportfolio um mehr als 500 rekombinante Antikörper erweitert – die Reafinity-Antikörper sind optimiert für die Durchflusszytometrie. lesen

Nanokapillare injiziert Farbstoff in lebende Zelle

Überlenbensrate steigt durch Nanoinjektion

Nanokapillare injiziert Farbstoff in lebende Zelle

Zahlreiche Zelluntersuchungen machen nur Sinn, wenn man sie an lebenden Zellen durchführt. Hierzu müssen oftmals Fremdmoleküle in die Zelle injiziert werden, was teilweise zum Tod der Zelle führt. Biophysiker habne jetzt mit der Nanoinjektion ein besonders schonendes Verfahren entwickelt. In einer neuen Studie zeigen sie, dass bei dieser Methode neun von zehn Zellen die Injektion von Fremdmolekülen überleben. lesen

Schon eine einzige fettreiche Mahlzeit kann Leber-Stoffwechsel beeinflussen

Übergewicht und Typ-2-Diabetes

Schon eine einzige fettreiche Mahlzeit kann Leber-Stoffwechsel beeinflussen

Auch wenn Menschen (noch) nicht übergewichtig oder an Typ-2-Diabetes erkrankt sind, kann sich fettreiche Kost offenbar bereits negativ auswirken und den Weg zu Fettleber- und Diabetes-Erkrankungen ebnen. Denn offenbar reagiert der Körper auch gesunder Menschen bereits sehr früh und direkt: Bereits eine einzige fettreiche Mahlzeit kann den Leber-Stoffwechsel beeinflussen, so eine neue Studie. lesen

Warum wir Links- oder Rechtshänder sind

Präferenz schon im Mutterleib

Warum wir Links- oder Rechtshänder sind

Bislang ging man davon aus, dass Unterschiede in der Genaktivität der rechten und linken Gehirnhälfte für die Händigkeit eines Menschen verantwortlich sein könnten. Jüngste Forschungsergebnisse legen nun jedoch nahe, dass die Ursache dafür, ob ein Mensch Links- oder Rechtshänder wird, im Rückenmark liegt. Eine Präferenz für Bewegungen der linken oder rechten Hand bildet sich schon sehr früh im Mutterleib aus. lesen

Forscher stellen aus Abgasen Medikamente her

Stickoxid

Forscher stellen aus Abgasen Medikamente her

Stickoxide sind problematisches Nebenprodukt vieler chemischer Prozesse und schädigen vor allem die Atmungsorgane, bauen die Ozonschicht ab und sorgen für sauren Regen. Forscher der FAU Nürnberg-Erlagnen haben jetzt ein Verfahren entwickelt, mit denen das schädliche Gas für die Herstellung von Medikamenten oder Farbstoffen genutzt werden kann. lesen

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