Pittcon 2012

Produktivität trifft Möglichkeiten

13.03.12 | Redakteur: Marc Platthaus

Marc Casper, CEO von Thermo Fisher Scientific, sagt: „Durch die Investition von 320 Millionen Dollar 2011 in die Entwicklung von neuen Instrumenten wollen wir den langfristigen Erfolg von Thermo Fisher Scientific sichern.“ (Bild: LABORPRAXIS)
Marc Casper, CEO von Thermo Fisher Scientific, sagt: „Durch die Investition von 320 Millionen Dollar 2011 in die Entwicklung von neuen Instrumenten wollen wir den langfristigen Erfolg von Thermo Fisher Scientific sichern.“ (Bild: LABORPRAXIS)

Erstmals präsentierte Thermo Fisher Scientific auf der Pittcon Produkte, die aus der gemeinsamen Entwicklung zwischen Thermo und Dionex entstanden sind. Weitere Neuvorstellungen sind u.a. modulare GCs, neue ICP-Systeme und ein extrem kleines UV/Vis-Spektrometer.

Orlando/USA – „Produktivität trifft Möglichkeiten“: Unter diesem Motto stand die diesjährige Pittcon-Pressekonferenz von Thermo Fisher Scienitific. Thermo-CEO Marc Casper präsentierte stolz den Umsatz von 12 Mrd. US-Dollar für das Jahr 2011. „Wichtiger für den zukünftigen Erfolg des Unternehmens ist aber die Tatsache, dass wir 2011 320 Millionen US-Dollar in die Entwicklung neuer Instrumente investiert haben“, sagt Casper.

Diese Summe zeigte sich dann auch in einer Vielzahl von neuen Instrumenten. So wurden erstmals nach dem Kauf von Dionex durch Thermo im vergangenen Jahr Systeme präsentiert, die die beiden Unternehmen gemeinsam entwickelt haben. Das Thermo Scientific Dionex ICS-4000 ist das erste Kapillar-Ionen-Chromatographie-System, das die Möglichkeit bietet, in einem Lauf mehrere Detektionen zu fahren. Neben der Messung der Leitfähigkeit und elektrochemischer Detektion ist es mit dem neuen QD-Detektor erstmals möglich auch schwach dissoziierte Ionen wie organische Säuren, Amine oder Silicate zu bestimmen.

Neues GC mit Injektor- und Detektormodulen

Mit der GC-Serie Trace 1300 will Thermo Fisher Scientific die Gaschromatographie einfacher machen. Sowohl Injektor wie Detektor können in dieser Serie als Module ausgetauscht werden. Anwender benötigen für den Austausch nur einen Schraubenzieher und können mit wenigen Handgriffen die komplette Detektor- oder Injektoreinheit tauschen. Angeboten werden zur Zeit vier Injektor-Module und vier Detektor-Module darunter ein FID und ein ECD-Modul. Dies ermöglicht es dem Anwender, den Durchsatz seines GC deutlich zu steigern. Ist beispielsweise ein Injektor verschmutzt, so kann er schnell gegen einen sauberen ausgetauscht werden. Dies verringert die Stillstandzeiten des GCs drastisch.

Extrem kleines Mikrovolumen-UV/Vis-Spektrometer

Thermo Fisher hat seine Nanodrop-Technologie nochmals in Richtung kleiner Standfläche optimiert. Das Nanodrop lite benötigt rund 30% weniger Laborfläche als sein „großer“ Bruder Nanodrop 2000. Das Nanodrop lite kann Proteinkonzentrationen und Nukleinsäure in Probenmengen von 1,0 und 2,0 µl bestimmen. Es misst bei den beiden Wellenlängen 260 und 280 nm. Das Spektrometer ist mit einem Bildschirm ausgestattet und als Zubehör wird u.a. ein Drucker abgeboten, der Labels für Probenröhrchen bedrucken kann.

Außerdem präsentierte das Unternehmen u.a. ein neues ICP/MS und einen mobilen Drogenanalysator.

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