Kooperation

Bayer Crop Science und CSIRO erweitern Forschungskooperation

07.07.10 | Redakteur: Sonja Beyer

Im Rahmen ihrer Kooperation werden Bayer Crop Science und CSIRO auch erforschen, wie neue Getreidesorten den Carbon Footprint der Getreideproduktion beeinflussen. (Bild: Bayer Crop Science)
Im Rahmen ihrer Kooperation werden Bayer Crop Science und CSIRO auch erforschen, wie neue Getreidesorten den Carbon Footprint der Getreideproduktion beeinflussen. (Bild: Bayer Crop Science)

Um in einem zweijährigen Projekt den Einfluss neuer Getreidesorten auf die Umwelt und die Ernährungssicherheit zu analysieren, erweitern Bayer Crop Science und CSIRO ihre Forschungskooperation. Mehr dazu lesen Sie hier.

Monheim – Bayer Crop Science und die Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO), Australiens nationale Forschungsorganisation, weiten ihre Zusammenarbeit aus, um die Nachhaltigkeit neuer Kulturpflanzen zu bewerten. In einem auf zwei Jahre angelegten Projekt wollen sie Methoden entwickeln und anwenden, mit denen sich die Auswirkungen neuer Getreidesorten auf das Ökosystem und die Ernährungssicherheit abschätzen lassen.

Damit werden die Forschungspartner auch analysieren, wie neue Getreidesorten den Carbon Footprint der Getreideproduktion beeinflussen, sprich: die Energiebilanz untersuchen. Um bei der Auswertung Transparenz und Objektivität zu gewährleisten, sollen die Ergebnisse in internationalen Wissenschaftsforen publiziert werden. Das Programm baut auf der bestehenden Zusammenarbeit beider Organisationen auf, die bereits zu einer Reihe erfolgreicher Forschungsresultate geführt hat, z.B. bei der Verbesserung der Faserqualität von Baumwolle und bei der von CSIRO entwickelten Technologie zum Gene Silencing, dem gezielten Abschalten von Genen.

Dr. Joachim Schneider, Leiter des Geschäftsbereichs Bio Science von Bayer Crop Science, sagte: „Wir sind überzeugt, dass innovative Kulturpflanzen einen höheren Ertrag liefern können bei einem gleichzeitig geringeren Verbrauch an Ressourcen wie Wasser und Energie. Es soll eine Methodik entwickelt werden, um diese Vorteile abschätzen zu können – auf Ebene der einzelnen Pflanze, des Feldes, eines Landes und weltweit.“ Und Dr. Brian Keating, Leiter des neuen CSIRO-Projekts Sustainable Agriculture, ergänzte: „Diese Kooperation mit Bayer passt perfekt zu dem wichtigsten Ziel des Projekts: Die Nahrungsmittelproduktion bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln bei gleichzeitiger Halbierung der jeweiligen Kohlenstoff-Emissionen.“

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