Jugend-forscht-Projekt

Nachwuchswissenschaftler präsentieren organische Leuchtdioden

24.04.12 | Redakteur: Doris Popp

Rajbir-Singh Nirwan (20), Mario Bijelic (19) und Sabrina Hempel (20), stellten auf der Hannover Messe ihre selbst entwickelten organischen Leuchtdioden vor (v.l.n.r.).
Rajbir-Singh Nirwan (20), Mario Bijelic (19) und Sabrina Hempel (20), stellten auf der Hannover Messe ihre selbst entwickelten organischen Leuchtdioden vor (v.l.n.r.). (Bild: Stiftung Jugend forscht)

Drei Preisträger von Jugend forscht zeigen auf der Hannover Messe 2012 ihre prämierte Forschungsarbeit.

Hamburg, Hannover – Am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Halle 2 präsentieren die Jungforscher ihr Projekt „Es geht aber auch anders! Licht und Strom wirklich umweltfreundlich. Noch bis zum 27. April nutzen über 6500 Aussteller aus 65 Ländern die internationale Ausstellung zum Erfahrungsaustausch über aktuelle Branchentrends und für Produktpräsentationen.

Sabrina Hempel (20), Mario Bijelic (19) und Rajbir-Singh Nirwan (20) stellen in Hannover ihre selbst entwickelten organischen Leuchtdioden vor. Diese so genannten OLEDs sind hauchdünn und überzeugen durch brillante Farben sowie minimalen Energieverbrauch. Allerdings ist die Herstellung insbesondere großflächiger Produkte noch aufwendig und kostenintensiv. Den Jungforschern gelang es, mit einfachsten Mitteln eine funktionstüchtige organische Leuchtdiode herzustellen. Ihre OLEDs aus einem lichtemittierenden Polymer, Kupferfolie, Tesafilm, Magnesiumband und einer Legierung hielten mehrere Wochen lang.

Mit dem Projekt haben die Jugendlichen vergangenes Jahr als hessische Landessieger im Fachgebiet Chemie am Bundesfinale von Jugend forscht teilgenommen. Seit Herbst 2011 studieren sie Physik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. „Die Jungforscher zeigen eindrucksvoll, dass wir in Deutschland über ein großes Potenzial an begabten, zielstrebigen und leistungsstarken jungen Forschern und Erfindern verfügen“, sagt Dr. Sven Baszio, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht.

„Die Präsentation auf Messen und Ausstellungen ist ein wichtiger Bestandteil der Anschlussförderung bei Jugend forscht. Für die Jugendlichen ist die Hannover Messe eine exzellente Gelegenheit, ihre Forschungsarbeiten einem interessierten Fachpublikum vorzustellen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Darüber hinaus bietet Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb erfolgreichen Teilnehmern noch weitere Möglichkeiten, bestehende Interessen zu vertiefen und Fähigkeiten fortzuentwickeln. Das Förderangebot umfasst unter anderem Studienreisen, Forschungspraktika und die Hilfe bei der Patentanmeldung.“

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