Energiemanagement

Oxea erhält ISO 50001-Energiemanagement-Zertifizierung

04.04.12 | Redakteur: Manja Wühr

Schematische Darstellung des Energiemanagementsystems nach ISO 50001 (Bild: ISO)
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Schematische Darstellung des Energiemanagementsystems nach ISO 50001 (Bild: ISO)

Der Oxea-Standort Oberhausen hat für sein Energiemanagementsystem die Zertifizierung nach ISO 50001 erhalten. Weitere Standorte sollen folgen.

Oberhausen – Als einer der ersten seiner Branche hat das internationale Chemieunternehmen Oxea sein Energiemanagementsystem von KPMG Cert erfolgreich nach dem neuen internationalen Standard ISO 50001 zertifizieren lassen. Das Energiemanagementsystem unterstützt Oxea dabei, noch nachhaltiger als bisher zu wirtschaften, den eigenen Energieverbrauch weiter zu vermindern und Ressourcen noch effizienter einzusetzen. Das Zertifikat gilt zunächst für den Standort Oberhausen. Die anderen Oxea-Produktionsstandorte in Europa sind jedoch bereits eingebunden und können beim nächsten Audit mit zertifiziert werden. Die neue Norm ISO 50001 geht über die Anforderungen der bisherigen Norm DIN EN 16001 hinaus und löst diese gegen Ende April 2012 ab.

„Bei Oxea haben wir in unserem Integrierten Managementsystem (IMS) von Anfang an ein effizientes Energiemanagementsystem implementiert. Daher konnten wir früh mit dem Zertifizierungsprozess beginnen", kommentierte Dr. Günther Becker, Director Quality Management bei Oxea. „Gemeinsam mit den hochmotivierten Teams in unseren Produktions- und Technikbetrieben haben wir uns gründlich vorbereitet und mit internen Audits intensiv auf die Zertifizierung hingearbeitet. Der erfolgreiche Abschluss ist der verdiente Lohn für unsere Arbeit in den vergangenen sechs Monaten“, fügte er hinzu.

„Das neue Zertifikat dokumentiert unser Engagement: Aktives Energie-, Umwelt- und Qualitätsmanagement war von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenspolitik“, betonte Dr. Martina Flöel, Sprecherin der Geschäftsführung und u. a. verantwortlich für Produktion und Technik bei Oxea. „Wir gehen schon jetzt sehr effizient mit den vorhandenen Energie-Ressourcen um und entlasten, wo immer möglich, die Umwelt. So vermeiden wir beispielsweise jährlich rund 30.000 Tonnen Kohlendioxid alleine dadurch, dass Oxea Abwärme aus den Produktionsanlagen in das Fernwärmenetz von Oberhausen einspeist. Und neue Anlagen planen wir schon so, dass wir auch hier die Abwärme nutzen“, so Flöel weiter.

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