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Irgendetwas läuft falsch? Fünf Tipps für weniger Probleme im GC-MS-Labor

| Autor / Redakteur: Petra Gerhards* / Dr. Ilka Ottleben

In der täglichen Labor-Routine eines GC-MS-Labors kann mitunter viel schiefgehen. Doch es gibt Hilfsmittel, die Abhilfe schaffen können.
In der täglichen Labor-Routine eines GC-MS-Labors kann mitunter viel schiefgehen. Doch es gibt Hilfsmittel, die Abhilfe schaffen können. (Bild: © VILevi - Fotolia.com)

Kalibrierkurven, die nicht aussehen, wie sie sollen, unleserliche Vials, Geisterpeaks oder verbogene Injektionsnadeln? Kennen Sie diese Situationen auch aus Ihrem Labor? Die großartigen Fähigkeiten von Laboranten fallen immer dann besonders auf, wenn sie im Urlaub sind oder krankheitsbedingt fehlen. Dieser Artikel zeigt anhand einiger Worst-Case-Szenarien die tägliche Laborroutine in einem GC-MS-Labor und welche Hilfsmittel den Ablauf im Labor verbessern können.

Ein neuer Arbeitstag beginnt…nachdem man das Labor betritt, gleich die erste Frage: „Sind alle Geräte am Wochenende störungsfrei gelaufen?“ Zum Glück war alles einwandfrei und es gab auch keinen Stromausfall. Dann können wir beruhigt mit unseren neuen Proben loslegen. Kurz geprüft, ob alle Proben und das entsprechende Zubehör zur Probenvorbereitung bereit ist – dann kann es jetzt losgehen. Noch schnell einen Kaffee und gleich starten wir.

Morgens – was ist mit den Kalibrierreihen passiert?

Und doch ist heute etwas anders. Unsere Kollegin, die die Kalibrierreihen ansetzt und Proben vorbereitet, weilt im Urlaub. Dann muss das heute jemand anders übernehmen. Was soll schon schief gehen? Vier Stunden später wurden wir eines Besseren belehrt. Das Massenspektrometer zeigt eine Kalibrierkurve, die nicht so aussieht, wie sie sollte. Nur, was ist da schief gegangen? Wir haben die Stammlösung akkurat verdünnt. Aber dennoch ist etwas anders als sonst.

Kennen Sie das auch? Ein jeder hat seine ganz eigene Art zu pipettieren – eine ganz typische Fehlerquelle. Und man benutzt unterschiedliche Pipetten und Spritzen. Nur wie kann dieses Problem einfach gelöst werden?

Eine Option wäre der Einsatz eines Thermo-Scientific-eVol-XR-Dispensing-Systems. Dieses System erlaubt die präzise und akkurate Dosierung von Proben und Standards völlig unabhängig vom jeweiligen Anwender. Es kann einfach kalibriert werden, es stimmt überein mit GLP- und GMP-Ansprüchen und erlaubt leichtes Wechseln von verschiedenen Spritzen-Aufsätzen. Wie oft werden teure Standards nachbestellt, da die Kalibrierreihen von Anwender zu Anwender unterschiedlich sind. Mit dem eVol-System sind Kalibrierreihen nun gleich.

Nach der Frühstückspause – Unleserliche Vials

Da noch genügend Vials und Kappen im Schrank sind, nehmen wir diese und es kann losgehen. Standards, Kalibrierreihen und Proben werden auf den Probengeber gestellt. Kurze Frühstücks-Pause. Die verbliebenen Proben werden anschließend fertig gemacht.

Ergänzendes zum Thema
 
LP-Tipp – für weniger Probleme in der GC-MS

Aber was ist das? Einige der Vials zeigen verschmierte Kennzeichnungen (s. Abb. 1) bis zur Unleserlichkeit – etwa fettige Finger? Bei anderen Vials erinnern die Zeichen auf dem Beschriftungsfeld eher an Hieroglyphen oder einen Geheimcode anstatt klarer Kennzeichnungen. „Welches Vial war jetzt welches? Müssen wir nun alles neu machen…? Wir sind doch zertifiziert!?“

Abhilfe schaffen kann hier das Thermo-Scientific-Virtuoso-Vial-Identifizierungssystem, das die notwendigen Informationen, ohne die Notwendigkeit von Etiketten, direkt auf die Vials druckt. Die Bedienung erfolgt mühelos entweder über ein Touchpad oder über eine Netzwerkanbindung, die es ermöglicht, die Probeninformationen aus den Dateien direkt zu nutzen. Es können sowohl Text als auch 2D-Barcodes gedruckt werden. So ist es möglich, zehn Vials in weniger als einer Minute zu bedrucken. Das Virtuoso-System eliminiert nicht nur mögliche Risiken und Fehlerquellen, es erhöht auch die Effizienz im Labor um ein Vielfaches.

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