Arbeitsstühle

Der Arbeitsstuhl als sauberes Werkzeug für das Labor

10.09.13 | Autor / Redakteur: Harald Morgenstern* / Marc Platthaus

Abb.1: Der Arbeitsstuhl Neon unterstützt durch seine Ergonomie Labortätigkeiten wie Mikroskopieren oder Pipettieren.
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Abb.1: Der Arbeitsstuhl Neon unterstützt durch seine Ergonomie Labortätigkeiten wie Mikroskopieren oder Pipettieren. (Bild: Bimos)

Wie jedes andere Werkzeug auch, ist ein Arbeitsstuhl ein hoch spezialisiertes Arbeitsmittel. Je nach Einsatzbereich – z.B. in der Produktion, in Bereichen mit elektrostatischer Entladung oder auch im Labor – muss ein guter Arbeitsstuhl eine Vielzahl komplexer Anforderungen erfüllen.

Jeder Arbeitsbereich bringt seine eigenen Anforderungen an einen Stuhl mit sich. Es liegt auf der Hand, dass z.B. Sitzlösungen für Produktionsbereiche besonders robust sein müssen. ESD-Arbeitsstühle (ESD, elektrostatische Entladung) müssen Spannungen ungehindert ableiten können. Und Stühle im Labor müssen perfekt zu reinigen sein. Doch die Spezialisierung eines Arbeitsstuhls geht weit über diese offensichtlichen Aspekte hinaus. Sie reicht von der Materialität über die Mechanik über die Art der Polsterung bis hin zu einem Anwendungsgerechten Ergonomiekonzept.

Als europäischer Markführer im Bereich des Sitzens außerhalb des Büros hat Bimos mit Neon einen High-End-Arbeitsstuhl entwickelt, der die Arbeitswelt revolutioniert. Am Beispiel von Neon möchten wir zeigen, worauf es bei einem wirklich guten Arbeitsstuhl für das Labor ankommt.

Sauberkeit ist ein zentraler Aspekt bei Arbeitsstühlen

Sicheres Arbeiten ist im Labor eine Frage der Sauberkeit. Hierbei geht es nicht nur um Staub und Schmutz sondern vor allem auch um die Verunreinigungen, die nicht sichtbar sind. So können verschleppte Kontaminationen Untersuchungsergebnisse zerstören und zu Fehlerkenntnissen führen. Die verwendeten Materialien müssen deshalb leicht abwaschbar und desinfizierbar sein. Neon erfüllt die Anforderungen für den Einsatz in Biotechnologie-Laboren der Sicherheitsklassen S1, S2 und S3.

Ein Arbeitsstuhl im Labor muss flexibles Arbeiten zulassen. Dennoch sind die Erwartungen an die Ergonomie und den Sitzkomfort hoch, denn die Aufgaben im Labor verlangen Feinmotorik, Präzision und Konzentration. Der Arbeitsstuhl Neon erfüllt alle Ansprüche der GMP-gerechten Arbeit.

Häufig ist der Platz in Laboren sehr beengt. Aus diesem Grund verfügt Neon über ein umlaufendes Flexband, das den Stuhl genauso schützt, wie die Geräte und Möbel, gegen die der Stuhl beim Arbeiten stoßen kann. Im Labor spielt Sicherheit eine zentrale Rolle beim Sitzen. Das gilt insbesondere, wenn mit gefährlichen Stoffen gearbeitet wird. Alle Varianten von Neon erfüllen die notwendigen Sicherheitsnormen und verfügen selbstverständlich über das GS-Zeichen. Darüber hinaus gibt es für Neon verschiedene Fußvarianten wie Gleiter, Rollen oder Sitz-Stopp-Rollen, die ein Wegrutschen des Stuhls im Moment des Setzens verhindern.

Vorgeneigtes Arbeiten erfordert spezielle Arbeitsstühle

Ein Arbeitsstuhl muss sich im Labor nicht nur an den Menschen sondern auch an die Arbeitssituation anpassen. Dies beginnt bei der Notwendigkeit besonders hoher Stühle mit Aufstieghilfe für hohe Arbeitsplätze, betrifft aber auch und vor allem das Ergonomiekonzept. Vor allem das anstrengende vorgeneigte Arbeiten z.B. beim Mikroskopieren oder Pipettieren muss effektiv unterstützt werden. Hierzu verfügt Neon über eine eigens entwickelte Labor-Ergonomie. Diese sorgt dafür, dass der Oberkörper immer gut gestützt bleibt. Auch bei eigentlich ungünstigen Bewegungsabläufen ist ein gesunder, offener Sitzwinkel stets gewährleistet. Hierfür stehen zwei verschiedene Grundmechaniken – die Permanentkontakt-Rückenlehne und die Synchrontechnik – zur Verfügung. Ergänzt wird dies durch Höhenverstellung, Sitzneigeverstellung, Sitztiefenverstellung, Rückenlehnenhöhenverstellung, Gewichtsregulierung und Ausstattungsoptionen wie 4D-Armlehnen oder Aufstieghilfen. Zusätzlich hierzu ist die Form von Neon so gewählt, dass trotz einer idealen Rückenabstützung maximale Greifräume bestehen.

Da im Labor häufig an unterschiedlichen Stationen gearbeitet und ein Stuhl auch von verschiedenen Personen genutzt wird, müssen Einstellmöglichkeiten einfach und möglichst selbsterklärend sein. Bei Neon ist dies über die Gestaltung der Bedienelemente gelöst. Diese sind übersichtlich angeordnet, klar verständlich und spiegeln in ihrer Form ihren Nutzen wieder.

Geht es um die Laboreignung eines Stuhls, so spielen besonders die Polster eine zentrale Rolle. Je nach Einsatzzweck stehen Komfort, Robustheit, Reinigungsfreundlichkeit oder auch die chemische Widerstandsfähigkeit im Vordergrund. Deshalb gibt es Neon für das Labor in zwei unterschiedlichen Polstervarianten: Kunstleder und Integralschaum. Das Kunstleder „Magic“ ist weich, bequem, abwaschbar, pflegeleicht und unempfindlich gegen Öle und Desinfektionsmittel. Das Integralschaumpolster ist extrem robust und langlebig, widersteht mechanischen Einflüssen und ist unempfindlich gegen Desinfektionsmittel aber auch gegen leichte Säuren und Laugen.

Die Serie Neon verfügt außerdem über ein spezielles Konzept. Dieses basiert auf zwei Grundelementen: dem eigentlichen Stuhl mit Gestell und Mechanik sowie dem Polsterelement. Beide Elemente sind eigenständig konfigurierbar und frei kombinierbar. Das sorgt für Flexibilität, leichte Anpassbarkeit auf sich ändernde Einsatzbereiche und ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit. Ein Polsterwechsel erfolgt durch einfaches Einklicken und auch beschädigte Polster können leicht ausgetauscht werden.

Dies alles macht Neon zu einem Spezialisten für die Arbeit im Labor. Abgerundet werden die technischen Eigenschaften durch Bestnoten im Umwelt- und Designbereich. Als erster Arbeitsstuhl überhaupt, wurde Neon mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Und Designpreise wie der Red Dot Design Award, der German Design Award oder die Auszeichnung „Gute Gestaltung“ des Clubs Deutscher Designer belegen eindrücklich, dass ein Hightech-Werkzeug auch durchaus schön sein kann.

* H. Morgenstern:bimos eine Marke der Interstuhl Büromöbel GmbH, 72469 Meßstetten-Tieringen

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