Pharma-Strategie

Merck ist mit seiner Pharma-Strategie derzeit auf Kurs

19.09.14 | Redakteur: Matthias Back

Stefan Oschmann, CEO Pharma und Mitglied der Geschäftsleitung von Merck berichtet über die Fortschritte bei dem immunonkologischen Anti-PD-L1-Arzneimittelkandidaten.
Stefan Oschmann, CEO Pharma und Mitglied der Geschäftsleitung von Merck berichtet über die Fortschritte bei dem immunonkologischen Anti-PD-L1-Arzneimittelkandidaten. (Bild: Merck)

Merck hat heute bekannt gegeben, mit seiner biopharmazeutischen Sparte Merck Serono bei der Implementierung des Transformations- und Wachstumsprogramms „Fit für 2018“ voll auf Kurs zu sein. Dies zeige sich in Effizienzsteigerungen und der erfolgreichen Umsetzung von Wachstumsinitiativen sowie den Pipeline-Fortschritten, unter anderem im Bereich Immunonkologie und in der Geschäftseinheit Biosimilars. Letztere will Merck im kommenden Jahr mit höheren Investitionen fördern.

Darmstadt – Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck, ist mit der derzeitigen Entwicklung zufrieden: „Ich freue mich, dass die Neuausrichtung unseres Pharmageschäfts greift und wir nun klare Fortschritte zeigen können”, so Kley auf dem heutigen Analyst & Investor Day in Darmstadt. „Wir sind auf gutem Wege, unseren eigenen ebenso wie den Ansprüchen unserer Patienten, Kunden und denen der Kapitalmärkte gerecht zu werden.”

Merck setzt bei General Medicine auf Wachstum in den Emerging Markets

Merck stellte detailliert den neuesten Stand der klinischen Entwicklung seiner Arzneimittelkandidaten aus den Bereichen Immunologie, Onkologie und Immunonkologie vor. Neben klinischen Daten zu Atacicept sowie dem Entwicklungsprogramm und den Aussichten von TH-302 wurden auch erste Fortschritte bei dem immunonkologischen Anti-PD-L1-Arzneimittelkandidaten diskutiert.

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„Während wir mit unseren internen Programmen zügig voranschreiten, haben wir gleichzeitig einen Wettbewerbsprozess gestartet, um den besten Partner für die globale Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Vermarktung unseres Anti-PD-L1-Antikörpers zu finden“, sagte Stefan Oschmann, CEO Pharma und Mitglied der Geschäftsleitung von Merck. „Wir befinden uns derzeit in fortgeschrittenen Gesprächen mit wichtigen Akteuren aus dem Bereich Onkologie und wollen bis Jahresende eine Einigung erzielt haben."

Des Weiteren lieferte Merck Beispiele dafür, wie das Unternehmen die Profitabilität, Stabilität und Widerstandsfähigkeit seines biopharmazeutischen Geschäfts rund um die Produkte Erbitux und Rebif und das Portfolio der Geschäftseinheit Fertility aufrechterhalten will. In der Geschäftseinheit General Medicine mit ihren Hauptmarken Glucophage und Concor setzt Merck auf Wachstum in Emerging Markets.

Merck stellt Pläne für weitere Biosimilars-Initiativen vor

Belén Garijo, CEO von Merck Serono, fasste die Entwicklung wie folgt zusammen: „Unser Weg hin zu einem erfolgreichen Biopharma-Unternehmen mittlerer Größe ist klar definiert. Angesichts der heute erörterten Wachstumsinitiativen und unserer vielversprechenden Pipelinekandidaten wie Anti-PD-L1, Atacicept und TH-302 ist Merck Serono sehr gut aufgestellt, nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Gekoppelt mit dem bestehenden Geschäft und den zugehörigen Initiativen wird unsere Fokussierung bei F&E auf die Bereiche Immunonkologie, Immunologie und Onkologie zur Wachstumssteigerung bei Merck Serono ab 2016 führen.”

Merck stellte heute auch die neuesten Pläne für weitere Biosimilars-Initiativen vor. Neben dem bekannten Investitionsplan über 100 Mio Euro für dieses Jahr will die Geschäftseinheit abhängig von den Ergebnissen laufender Phase-I-Studien nächstes Jahr weitere 130 Mio Euro bis 150 Mio Euro investieren. Die bestehenden Partnerschaften mit dem indischen Unternehmen Dr. Reddy's und Bionovis aus Brasilien sollen um eine noch ungenannte Einlizenzierungsvereinbarung für ein Biosilimar der Spätphase erweitert werden. Diese soll sich anfänglich auf kleinere Wachstumsmärkte beziehen. In den Jahren 2015 und 2016 plant Merck, zwei bis fünf klinische Studien der Phase III zu starten.

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