Forschungskooperation

Merck und Weizmann Institut kooperieren

16.02.16 | Redakteur: Doris Popp

Unterzeichnung des Rahmenvertrags: Amir Naiberg, Mudi Sheves, Stefan Oschman, Belén Garijo (von links nach rechts).
Unterzeichnung des Rahmenvertrags: Amir Naiberg, Mudi Sheves, Stefan Oschman, Belén Garijo (von links nach rechts). (Bild: Merck)

Merck setzt die fast 40-jährige, erfolgreiche Innovationspartnerschaft mit dem Weizmann Institut für Wissenschaften, Rehovot, Israel, durch ein neues Rahmenabkommen fort.

Darmstadt und Rehovot/Israel – Der neue Rahmenvertrag zu Forschungskooperation und Lizenzierung wurde am 15. Februar von Stefan Oschmann, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Geschäftsleitung von Merck, Belén Garijo, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Healthcare, Prof. Mudi Sheves, Vice President Technology Transfer des Weizmann Institutes, und Amir Naiberg, CEO von Yeda, dem Auslizenzierungs-Unternehmen des Weizmann Institutes, am Institutsstandort in Rehovot, Israel, unterzeichnet. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von drei Jahren und schließt eine Option auf mehrfache, aufeinanderfolgende Verlängerungen um jeweils weitere zwei Jahre ein.

„Wir konzentrieren unsere Forschungsaktivitäten im Bereich Healthcare auf die höchst vielversprechenden Felder Immunonkologie, Immunologie und Onkologie. Hier wollen wir neue Therapielösungen für ungedeckte medizinische Bedürfnisse anbieten”, sagte Oschmann. „Wir freuen uns, dass dieser neue Rahmenvertrag die ersten zwei dieser drei Bereiche abdeckt und freuen uns schon auf die ersten Projektvorschläge der ausgezeichneten Wissenschaftler vom Weizmann-Institut.”

Im Rahmen der neuen Vereinbarung wird Merck zunächst beiden Forschungsgebieten jährlich bis zu 1 Millionen Euro über den Drei-Jahres-Zeitraum zur Verfügung stellen.

„Wir sind stolz, dass eine so fruchtbare Beziehung wie unsere Kooperation mit Merck jetzt verlängert wurde und wir uns in die Entwicklung von neuen innovativen Lösungen für so einschneidende Erkrankungen einbringen können, unter denen so viele Patienten auf der ganzen Welt leiden”, sagte Sheves nach der Vertragsunterzeichnung.

Merck und das Weizmann-Institut haben 1978 erste Verbindungen geknüpft. Seither gingen verschiedene Innovationen aus dieser Kooperation hervor. So sind zum Beispiel wissenschaftliche Grundlagen des umsatzstärkstem Arzneimittels von Merck, Rebif (1,8 Milliarden Euro im Jahr 2014) zur Behandlung von Multipler Sklerose, wie auch des Krebsmedikamentes Erbitux (Umsatz 2014: 0,9 Milliarden Euro) im angesehenen israelischen Weizmann-Institut erforscht worden.

Merck beschäftigt in Israel an seinen Standorten in Yavne, Herzliya, Rehovot und Jerusalem über 300 Mitarbeiter, zumeist Wissenschaftler. Der Fokus der Aktivitäten in Israel liegt auf Herstellung biotechnologischer Produkte für den Life-Science-Markt, Forschung und Entwicklung für Healthcare-Anwendungen sowie Materialentwicklung für Displays.

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