Wirkstoffforschung

Merck kooperiert bei Wirkstoffforschung im Bereich Infektionskrankheiten

14.03.16 | Redakteur: Doris Popp

Stefan Oschmann, stellvertretender CEO und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck (links) und Francis Gurry, General Director von WIPO (rechts).
Stefan Oschmann, stellvertretender CEO und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck (links) und Francis Gurry, General Director von WIPO (rechts). (Bild: Merck)

Merck hat eine Kooperation mit der Universität von Buea in Kamerun bekannt gegeben. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Flussblindheit (auch als Onchozerkose bekannt) und hier insbesondere auf makrofilariziden Wirkstoffen.

Darmstadt – Merck wird zu dieser gemeinnützigen Partnerschaft Inhibitoren aus seiner Substanzenbibliothek beitragen, die als vielversprechend für die Behandlung mehrerer parasitärer Erkrankungen gelten.

„Merck will durch Zugang zu hochqualitativer und nachhaltiger Gesundheitsversorgung zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen betragen“, sagte Stefan Oschmann, stellvertretender CEO und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck. „Diese Kooperation belegt unser Engagement bei der Bekämpfung von schweren Krankheiten ist. Der Patient steht für uns immer im Mittelpunkt.“

Fidelis Cho-Ngwa, Leiter der Biotechnologie an der Universität von Buea, wird beim Screening der von Merck bereitgestellten Inhibitoren federführend sein. Das Projekt soll zur Bewältigung ungedeckter medizinischer Bedürfnisse Wirkstoffe finden, die eine wirksame, nebenwirkungsfreie Behandlung von Patienten erlauben, die von parasitären Würmern verursachten Filiariosen wie Onchozerkose und Loa-Loa-Filariose betroffen sind.

„Endlich schenkt man den Bedürfnissen der armen Bevölkerung in den Endemieregionen Gehör und Aufmerksamkeit. Diese Initiative zur Arzneimittelentwicklung auf der UN-Plattform basiert auf und einer gemeinnützigen Strategie und weckt große Hoffnung für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten“, meinte Cho Ngwa.

Die Zusammenarbeit zwischen Merck und der Universität von Buea wurde von WIPO Re:Search, Genf, Schweiz, vermittelt, einer offenen Innovationsplattform, deren Träger die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) ist. Die Plattform will die Wirkstoffforschung im Frühstadium auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten durch den Austausch von geistigem Eigentum und Know-how beschleunigen. Mercks Mitgliedschaft bei WIPO Re:Search und die Kooperation mit der Universität von Buea sind strategischer Bestandteil der Initiative „Zugang zu Gesundheit“ („Access to Health“, A2H) des Unternehmens: Es soll unterversorgten Bevölkerungsgruppen den nachhaltigen Zugang zu Gesundheitsleistungen hoher Qualität ermöglichen.

Diese Kooperation soll Barrieren für den Zugang zu Gesundheitsversorgung und geistigem Eigentum zwischen Kooperationspartnern auf der Nord- und Südhalbkugel dieser Welt ausräumen, um die frühe Wirkstoffforschung im Bereich Infektionskrankheiten zu beschleunigen. Mit dieser Kooperation fördert Merck in südlichen Entwicklungsländern den lokalen Kompetenzaufbau im Bereich Forschung und Entwicklung. Durch den Austausch von geistigem Eigentum und Know-how zeigt dieses Kooperationsprojekt, wie geistiges Eigentum zur Förderung des Zugangs zu Gesundheitsversorgung genutzt werden kann, statt Barrieren zu bilden.

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