DOSSIER Analytica 2008
Die Analytica endet mit Bestwerten
01.04.2008 | Autor: Marion Wiesmann, Olaf Spörkel, Marc Platthaus
Die 21. Ausgabe der internationalen Fachmesse hat die Erwartungen mehr als übertroffen und endet mit Bestwerten hinsichtlich Internationalität bei Ausstellern und Besuchern seit ihrem 40-jährigen Bestehen. Das LaborPraxis-Team war vor Ort und hat das Wichtigste für Sie zusammengefasst.
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Der Branche geht es gut
Sehen sie hierzu einen LaborPraxis Web-TV-Beitrag mit Statements von Dr. Gerhard Wobser, Geschäftsführer bei Lauda und Vorsitzender der Spectaris-Fachgruppe Analysen-, Bio- und Labortechnik, Prof. Josef Nassauer, Geschäftsführer Bayern Innovativ und Hans-Joachim Heusler, Geschäftsführer Messe München.Das Messekonzept
Premiere für den Analytica Forschungspreis
Erstmalig vergaben die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) und Roche den mit insgesamt 50 000 Euro dotierten Analytica Forschungspreis. Für ihre analytischen Arbeiten auf dem Gebiet der Neurobiologie und der funktionellen Proteinforschung werden die beiden deutschen Nachwuchswissenschaftler Dr. Gerhard Schratt (35) und Prof. Albert Sickmann (34) ausgezeichnet.Ebenfalls neu: die InnovationsArea
Forum „Innovations & Technology“: Moderne Routineanalytik für den Laboralltag
„Forum „Business & Markets“: Neue Märkte für Labore
Analytica-Conference – von der Dopinganalytik bis zur Point-of-care-Diagnostik
Auch in diesem Jahr gehört die Analytica-Conference zu den Eckpfeilern der Messe. Das Spektrum der Vorträge international ausgewiesener Wissenschaftler, von denen fast jeder zweite aus dem europäischen Ausland und aus Kanada oder den USA kommt, reicht von instrumenteller chemischer und physikalisch-chemischer Analytik über die klinische und medizinische Diagnostik zu molekularbiologischen und biochemischen Methoden und Verfahren. Anwendungsnahe Themen werden ebenso diskutiert wie eher grundlagenorientierte Fragen.Messehighlights
Keine Küvetten mehr benötigt das neue Photometer von GE Healthcare, das sich auf der Analytica einer großen Nachfrage erfreut. Das Nanovue Spektrophotometer mit einem Wellenlängenbereich von 200 bis 1100 Nanometern eignet sich für die Messung von Nukleinsäuren sowie Proteinen und ist laut Dr. Andrea Löhndorf, European Marketing Manager Life Science von GE Healthcare, schnell und einfach zu bedienen. Das kompakte System (260 x 390 x 100 mm) passt auf jede Laborbench.
Neue Objektträgersysteme für Zellkultur und Mikroskopie stellt Greiner Bio-One in München vor. Die Multiwellslides und Slideflask gehören zu einer Produktfamilie, die ab August 2008 beim Unternehmen erhältlich sein wird. Die Multiwellsysteme sind in erster Linie für den Einsatz in zellbasierten Experimenten sowie
Monochromator- und Filter-Reader in einem Gerät: BioTek Instruments präsentiert in München auf der Analytica ihren neuen Synergy 4 Multi-Detection Microplate Reader. Laut Hersteller vereint das System einen Monochromator- und Filter-Reader in einer kompakten Gerätelösung und ermöglicht so den schnellen Wechsel zwischen den Technologien, wenn sich Anforderungen und Testprofile ändern. Forscher sollen damit über eine nahezu unbegrenzte Flexibilität in der Wahl der optimalen Testmethode für die jeweilige Anwendung verfügen. „Die Messmethoden sind auch als Einzelmodule erhältlich, sodass mit einer Detektionsmethode gestartet und das Gerät bei sich änderndem Bedarf jederzeit nachgerüstet werden kann“, ergänzt Sabine Drecker, Marketing Manager bei BioTek.
Modulare Systeme für die thermische Analyse: Am ersten Messetag stellte Netzsch Gerätebau im Rahmen einer Pressekonferenz die neue STA 449 F1/F3 Jupiter und DSC 404 F1/F3 Pegasus Serie vor. Die neuen Geräte für die simultane thermische Analyse (STA) und dynamische Differenzkalorimetrie (DSC) sind modular aufgebaut und können mit steigenden Anforderungen mitwachsen. So stehen z.B. mehrere leicht zu wechselnde Öfen zur Verfügung, die Analysen in unterschiedlichen Temperaturbereichen von insgesamt -150 bis 2000°C ermöglichen. Neu ist auch das Wägesystem mit einer Auflösung von 25 ng bei einem Wägebereich von fünf Gramm.
Erstes Super-Zoom Konfokalmikroskop: Leica Microsystems präsentiert auf der Analytica das erste Super-Zoom 3D-Konfokalsystem Leica TCS LSI. Das automatisierte Zoom des Systems soll einen dynamischen Vergrößerungswechsel vom Übersichtsbild bis zum Detail mit freier 3D-Navigation durch die Probe erlauben. Embryos lassen sich ebenso analysieren wie Zellen oder das Genom eines Organismus, sodass die Entwicklung von der Zelle bis zum ganzen Organismus in vivo mikroskopisch dokumentiert werden kann. Laut Hersteller reicht das Sehfeld bis zu 16 mm. weiterWeitere sehenswerte Produkte:
Comprehensive Chromatography: Shimadzu hat mit GC x GC(qMS) Comprehensive Chromatographyeine eine neue Technologie zur kontinuierlichen zweidimensionalen Trennung hoch komplexer Proben eingeführt. weiter
Prozessanalytik: Malvern reagiert mit der Einführung des Insitec LPS auf die steigende Nachfrage und Bedeutung der Partikelgrößenanalyse in flüssigen Prozessströmen. weiter.
Pipettiersystem: Eppendorf stellt ein neues automatisches Pipettiersystem vor, das sich insbesondere für den Einsatz im Rahmen der Zellkultur eignet. weiter
Flammensterilisation und Medienvorbereitung: Die neue Generation des Fireboy von Integra Biosciences besitzt jetzt einen weiterentwickelten Übertemperaturschutz, Flammenwächter sowie Alarmanzeigefunktionen. weiter
Vakuumpumpstand: Vacuubrand hat einen neuen platzsparenden Chemie-Vakuumpumpstand eingeführt. weiter
GC/MS: Das neue Tool „Automated Tube Exchange“ (ATEX) des Gerstel Multi-Purpose-Samplers MPS erleichtert die Analyse matrixhaltiger flüssiger Proben auf flüchtige Inhaltsstoffe. weiter
Chromatographiesäule: Pall hat seine neuen PRC-Fertigsäulen zur Aufreinigung verschiedener Biomoleküle vorgestellt. weiter
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