FI/FD/LIFDI - weiche Ionisierungstechniken für Agilent 7200 GC/Q-TOF

24.03.2014

Für das Agilent 7200 GC/Q-TOF bietet SIM exklusive Ionisierungstechniken an, bei denen eine FI-, FD- oder LIFDI-Ionenquelle im Q-TOF-Massenspektrometer installiert wird.

Sie sind geeignet für kleinere organische Analyten (z. B. Zucker), metallorganische Verbindungen, Oligomere u. Polymere sowie auch unpolare, höhermolekulare Analyten (z. B. petrochemische Fraktionen).

Sprechen Sie uns an für eine detaillierte Beratung (0208-941078-0 oder info@sim-gmbh.de)


Prinzip dieser weichen Ionisierungsmethoden

Die Ionisationsmethoden FI (Field Ionisation), FD (Field Desorption) und LIFDI (Liquid Injection Field Desorption Ionisation) werden hauptsächlich für (größere) organische Moleküle eingesetzt, die nicht oder nur unter Zersetzung in die Gasphase überführt werden können.

Sie beruhen auf dem Prinzip der Feldionisation, bei der die Analyten auf einer Metall-Oberfläche (field emitter) positioniert und dort hohen elektrischen Feldstärken ausgesetzt werden. Hierzu verwendet man dünne Wolframdrähte, die zur Erhöhung der Feldstärke z. B. mit Kohlenstoffnadeln (whiskers) aktiviert werden.

Diese sehr weichen Ionisierungsmethoden liefern einfache Massenspektren mit geringem chemischen Untergrund, d. h. hauptsächlich die Molekülionen (M+ •), [M+Na]+ und [M+H]+ sowie kaum Fragmentierungen. Im Unterschied zur Elektronenstoßionisation erhält das sich bildende Ion keine Überschussenergie, so dass eine Dissoziation der Molekülionen kaum auftritt. Weitere Informationen