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Ergnomie entscheidet

Wie der richtige Laborstuhl die Sicherheit steigert

| Redakteur: Marc Platthaus

Abb.1: Der richtige Stuhl sorgt für Sicherheit im Labor und ermöglicht dem Anwender ein ergonomisches Arbeiten.
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Abb.1: Der richtige Stuhl sorgt für Sicherheit im Labor und ermöglicht dem Anwender ein ergonomisches Arbeiten. (Bild: Interstuhl)

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Viele Tätigkeiten im Labor finden in sitzender Haltung statt. Damit Anwender hierbei möglichst optimal und sicher ihre Arbeit durchführen können, gilt es einige Dinge zu beachten. Vor allem die Faktoren Sitzhöhe, Sitzneigung und eventuelle Armabstützung sind hier von entscheidender Bedeutung.

Das Thema ergonomischer Arbeitsplatz ist von zentraler Bedeutung. Eine gute Sitzhaltung wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv aus: Sie schützt die Gesundheit, verhindert eine frühzeitige Ermüdung während der Arbeit und fördert darüber hinaus auch nachhaltig die Mitarbeitermotivation. Sowohl in Bezug auf Krankheitsausfälle, die auf Haltungsfehler zurückzuführen sind, als auch auf die Arbeitsenergie der Menschen, sind ergonomische Arbeitsplätze also hoch wirtschaftlich und gerade im Laborumfeld auch sicher.

Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass es festgeschriebene, ideale Körperhaltungen gibt. Natürlich gibt es Vorgaben für körperentlastendes Sitzen. Eine der wichtigsten besagt, dass sämtliche Körperbeugungswinkel mehr als 90° betragen sollten. Dennoch steht eine Regel über allem: Die nächste Sitzhaltung ist immer die Beste – denn Bewegung bietet stets die bestmögliche Entlastung. Bei der Arbeit im Labor lassen sich statische Haltungen allerdings nicht immer vermeiden. Handgriffe wiederholen sich häufig und bestimmte, nicht körpergerechte Sitzhaltungen sind oftmals unumgänglich.

An dieser Stelle ist also eine hochspezialisierte Sitzlösung gefragt, die den Körper – z.B. auch bei der labortypischen vorgeneigten Haltung – bestmöglich unterstützt. Eine solche Sitzlösung muss dem Menschen bei seinen Bewegungen folgen, den Körper stützen und hierbei automatisch für den Erhalt ergonomisch richtiger Körperwinkel sorgen. Dies führt zu besonders hohen Ansprüchen an die Eigenschaften eines Laborstuhls.

Was einen Stuhl ergonomisch macht

Eine ergonomische Sitzlösung für das Labor sollte im Hinblick auf Sitzhöhe, Sitzneigung und eventueller Armabstützung flexibel sein. Der Mensch sollte in seinen Bewegungen begleitet werden und die Rückenlehne dabei permanent im Kontakt zum Oberkörper bleiben. Außerdem muss der Stuhl so gestaltet sein, dass er ein Maximum an Bewegungsfreiheit und große Greifräume zulässt. Nur auf diese Weise gelingt es, sowohl dem Menschen als auch der Arbeitssituation gleichermaßen gerecht zu werden.

Aus all diesen Funktionen entspringt jedoch eine zusätzliche Herausforderung: Laborarbeitsplätze werden häufig von vielen verschiedenen Menschen genutzt. Die ergonomischen Eigenschaften kommen aber nur dann richtig zum Tragen, wenn die Einstellmöglichkeiten auch Anwendung finden. Ein ergonomischer Stuhl entfaltet seine Kraft also nur dann, wenn seine Bedienung selbsterklärend und so leicht wie möglich von verschiedenen Mitarbeitern vorzunehmen ist.

Auch das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart kommt in seiner Studie „Arbeitswelt 2015plus“ zu dem Schluss, dass Sitzlösungen entwickelt werden müssen, die den gestiegenen Anforderungen – im Hinblick auf flexible Arbeitsplatzgestaltungen – gerecht werden.

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