Kooperation

Merck stärkt Forschungskooperation mit Israel

30.03.11 | Redakteur: Doris Neukirchen

Dr. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Merck (Bild: Merck)
Dr. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Merck (Bild: Merck)

Merck gab mit dem „Merck Serono Israel Bioincubator Program“ die Einrichtung eines Förderfonds für Israel bekannt. Diese strategische Initiative der Sparte Merck Serono zielt auf israelische Biotech-Start-up-Unternehmen. Das Fondsprogramm wurde während des Israelbesuchs des Vorsitzenden der Geschäftsleitung von Merck, Dr. Karl-Ludwig Kley, bekannt gegeben.

Darmstadt – Er traf sich unter anderem mit dem israelischen Minister für Industrie, Handel und Arbeit, Shalom Simhon, und dem Leiter des Büros für Wissenschaft dieses Ministeriums, Avi Hasson. Ziel des Inkubatorprogramms ist es, die erfolgreiche unternehmerische Entwicklung von Start-up-Unternehmen zu beschleunigen. Es beinhaltet sowohl die so genannte Seed-Finanzierung als finanzielle Starthilfe in der Gründungsphase als auch den Zugang zu einem ausgewiesenen Teil von Interlab, dem Forschungs- und Entwicklungszentrum von Merck Serono in Israel, für eigene Forschungsaktivitäten. Über einen Zeitraum von sieben Jahren wird Merck Serono eine Gesamtsumme von 10 Millionen Euro in dieses Programm investieren.

Parallel hierzu wird Merck Chemicals ein Programm für Start-up-Unternehmen im Bereich der Hightech- sowie Life-Science-Branche einrichten. Merck Chemicals wird hierfür in den nächsten drei Jahren bis zu 3 Millionen Euro bereitstellen. Die Auswahl förderungswürdiger israelischer Unternehmen erfolgt nach ihrem Potenzial, innovative Technologien im Einklang mit Mercks Unternehmensstrategie zu entwickeln, mittels derer neue Produkte aufgespürt und entwickelt werden können. Das Inkubatorprogramm von Merck bezieht sich auf die Bereiche Arzneimittel, Life Science und Performance Materials.

„Wir hoffen, dass dieses neue Förderprogramm unsere Forschungskooperationen mit Israel weiter stärken wird, da Israel zu den Spitzenstandorten für wissenschaftliche Innovationen und Start-up-Unternehmen der Biopharmazie- und Hightech-Branche zählt”, kommentierte Dr. Kley das Inkubatorprogramm.

Seit 2007 nimmt Merck an dem staatlichen Kooperationsprogramm des israelischen Ministeriums für Industrie, Handel und Arbeit teil. Im Rahmen dieses „Global Enterprise Collaboration Framework Program“ erhalten die israelischen Partnerunternehmen eine gezielte Förderung wie speziellen technischen Support und Unterstützung in den Bereichen Marketing und Vertrieb auf weltweiten Märkten, aber auch Zugang zu den notwendigen Ressourcen für Geschäftsentwicklung und anwendungstechnische Unterstützung. Merck übergab dem Ministerium einen Aufruf für neue Projektvorhaben im Rahmen dieses Programms.

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