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Gaschromatographie

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Um den Wunsch nach schnelleren gaschromatographischen Trennungen gerecht zu werden, müssen die Systeme schnell abgekühlt werden. Mithilfe einer neuen Nachrüstoption gelingt auch die Abkühlung von Injektoren jetzt deutlich schneller.

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Die Fast-Cooling-Option für GC-Systeme
Die Fast-Cooling-Option für GC-Systeme
(Bild: Chromtech)

Bedingt durch den Trend zu schnellen chromatographischen Trennmethoden, vor allem im Bereich der GC-MS und GC-MS/MS, gewinnen schnelle Abkühlraten von PTV-Injektoren zunehmend an Bedeutung. Gaschromatographen der neuesten Generation (z.B. Agilent GC 7890) ermöglichen zwar den GC-Ofen in relativ kurzer Zeit auf die gewünschte Anfangstemperatur zu senken, als Flaschenhals erweisen sich jedoch oftmals druckluftgekühlte PTV-Injektoren, sofern man auf den Einsatz zusätzlicher kryogener Medien wie LN2 oder LCO2 verzichten möchte.

Mit Druckluft gekühlte PTV-Injektoren können lediglich Anfangstemperaturen von ca. 10 °C oberhalb der Ofen-Starttemperatur erreichen. Peltiergekühlte PTV-Injektoren erreichen zwar Anfangstemperaturen von +10 °C bis +20 °C,

über die erforderliche Zeit um diese Temperaturen zu erreichen, schweigen sich die Hersteller allerdings aus.

Chromtech stellt nun die neue „PFC-Option“ (PTV Fast Cooling) vor, welche die problemlose Nachrüstung aller handelsüblichen (druckluftgekühlten) PTV-Injektoren, z.B. von Agilent, Gerstel, JAS, ATAS oder Bruker ermöglicht.

Ausgehend von einer Ofen-Starttemperatur von 50 °C können hiermit, in Abhängigkeit von dem verwendeten Injektortyp, innerhalb von nur drei Minuten Temperaturen <5 °C erreicht werden.

Die Vorteile der „PFC-Option“:

  • Nachrüstmöglichkeit für alle gängigen PTV-Injektortypen,
  • Kein kryogenes Medium wie LN2 oder LCO2 erforderlich,
  • niedrigere Temperaturen in kürzerer Zeit erreichbar als mit Peltier-PTV-Injektoren sowie
  • höherer Probendurchsatz durch schnellere Injektor-Abkühlzeiten.

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