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Schutz vor Asbest und Stäuben 11. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis ausgelobt

| Redakteur: Doris Popp

Der Deutsche Gefahrstoffschutzpreis wird alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ausgelobt und honoriert vorbildliche und wegweisende Aktivitäten zum Schutz vor Gefahrstoffen.

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Die DASA-Arbeitswelt-Ausstellung in Dortmund
Die DASA-Arbeitswelt-Ausstellung in Dortmund
(Bild: Dirk Vogel)

Unsichtbar, aber hochriskant: asbesthaltiger Staub gefährdet auch heute noch Beschäftigte im Baugewerbe. Viele Gebäude, die vor dem Asbestverbot im Jahr 1993 gebaut wurden, können asbesthaltige Materialien enthalten. Wird an ihnen gearbeitet, kann asbesthaltiger Staub freigesetzt werden, der eine erhebliche Gesundheitsgefahr für Beschäftigte und Nutzer darstellt. Doch nicht nur Asbest, sondern auch andere Stäube können die Lunge dauerhaft schädigen. Deshalb sucht der 11. Deutsche Gefahrstoffschutzpreis nach guten Ideen zum Schutz vor Asbest und Stäuben. Eine Teilnahme am mit insgesamt 10 000 Euro ausgelobten Preis ist bis zum 31. Januar 2016 möglich.

Mit dem Gefahrstoffschutzpreis will das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) insbesondere Lösungen aus der Praxis auszeichnen, die hilfreich für andere Unternehmen sind. Gesucht wird nach guten Arbeitsmitteln oder Verfahren, die eine Freisetzung oder Verbreitung von asbesthaltigen oder anderen Stäuben verringern. Preiswürdig sind auch vorbildliche Aktivitäten im Bereich der Mitarbeiterschulung, Qualifizierung, Motivation und Beteiligung von Beschäftigten zum Schutz vor Gefährdungen durch Asbest und Stäube. Zudem können modellhafte Lösungen ausgezeichnet werden, mit denen sich die sicherheitstechnischen, organisatorischen und hygienischen Anforderungen zum Schutz vor asbesthaltigen und anderen Stäuben erfüllen lassen. Am Deutschen Gefahrstoffschutzpreis können Einzelpersonen, Personengruppen, Unternehmen und Organisationen teilnehmen. Nennungen für den Preis können bis zum 31. Januar 2016 formlos an die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund erfolgen. Die Unterlagen sollten eine Charakterisierung des Teilnehmers, der Art der durchgeführten Maßnahmen und der erreichten beziehungsweise erwarteten Verbesserung enthalten sowie eine Kurzfassung dieser Angaben, die einen Umfang von etwa einer Seite hat. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury. Die Preisverleihung erfolgt im Sommer 2016. Die prämierten Beiträge sollen in der DASA-Arbeitswelt-Ausstellung in Dortmund vorgestellt werden.

Unternehmen, Organisationen, Personengruppen und Einzelpersonen können ihre Ideen bis zum 31. Januar 2016 unter gefahrstoffschutzpreis@baua.bund.de einsenden.

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