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Aufmerksamkeitsstarker Auftritt 8 goldene Regeln für die perfekte Rede

Autor / Redakteur: Jürgen Hall / Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Zwar wird behauptet, ein Bild sage mehr als 1000 Worte. Doch hinterlässt eine perfekte Rede beim Publikum ebenfalls einen nachhaltigen Eindruck. Mit den nachfolgenden Tipps gelingt Ihnen garantiert ein aufmerksamkeitsstarker Auftritt .

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Reden stellen einen elementaren Erfolgsfaktor im Berufsleben dar.
Reden stellen einen elementaren Erfolgsfaktor im Berufsleben dar.
(Bild: CC0 Public Domain)

Gefesselte Zuhörer, von Zeit zu Zeit lachende Gesichter und Beifall: So sehen die gewünschten Reaktionen aus, wenn Personen vor Publikum sprechen. Doch nicht jeder Mensch ist ein geborener Redner und kann Inhalte inspirierend und aufmerksamkeitsstark vortragen. Starre Vorträge ermüden den Zuhörer und verhindern, dass Botschaften ankommen. Reden stellen deshalb nicht zuletzt einen elementaren Erfolgsfaktor im Berufsleben dar. Acht einfache Tipps helfen den eigenen Redekünsten auf die Sprünge.

1. Struktur ist die ganze Miete

Ein guter Aufbau der Rede in Einleitung, Hauptteil und Schluss hilft Zuhörern, einen roten Faden zu erkennen und den Inhalten leichter zu folgen. Am Anfang der Rede am besten eine überraschende oder bewegende Aussage über das Kernthema einstreuen. So sichert sich der Redner gleich zu Beginn die ungeteilte Aufmerksamkeit. Im Hauptteil erleichtern Nummerierungen oder Pro- und Contra-Abwägungen die Verständlichkeit der Inhalte. Auf keinen Fall sollten sich Redner am Ende ihres Vortrages für die Aufmerksamkeit bedanken. Damit vergeben sie die Chance, mit einem einprägsamen Schlusswort in den Köpfen der Zuschauer zu bleiben.

2. Es war einmal … – Geschichten erzählen

Menschen lieben Emotionen. Sie lassen die Aufmerksamkeit enorm ansteigen und werden etwa über bewegende, lustige oder traurige Anekdoten ins Publikum transportiert. Natürlich müssen die Geschichten dabei zu Redebotschaft und Inhalten passen. Zudem regt eine bildhafte Sprache die Fantasie der Zuhörer an. So nehmen sie die Botschaften nicht nur leichter auf, sondern behalten sie auch länger im Gedächtnis.

3. Man gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge

Bei der Vorbereitung von Reden gilt es, an die Zuhörer zu denken. Fachbegriffe und Fremdwörter – auch wenn sie für einen selbst vielleicht zum alltäglichen Sprachgebrauch zählen – sollten in dem Vortrag möglichst gar nicht oder verständlich erklärt auftauchen. Kurze, einfache Formulierungen erleichtern es dem Publikum, zu folgen und aufmerksam zu bleiben.

4. Der Scherz in der Rede ist wie das Salz in der Suppe

Nichts ermüdet mehr als faktenorientierte und uninspirierte Reden. Erst humorvolle Details bringen Leben und die nötige Würze in einen Vortrag. Lachen entspannt die Zuhörer und bindet sie aktiv in die Rede ein.

5. In der Kürze liegt die Würze

Als empirisch belegte verständliche Satzlänge gelten nach dem sogenannten Flesch-Reading-Ease Aussagen mit rund 14 Wörtern. Dabei erzeugen kurze Wörter mit maximal zwei Silben – etwa Liebe, Hass, Wut, Ärger – deutlich mehr Emotionen als längere Begriffe wie Unzufriedenheit oder Gratwanderung.

6. Aktiv statt Passiv

Aktive Formulierungen wirken lebendiger als passive Satzkonstruktionen. Zuhörer verstehen sie einfacher und hören dadurch interessierter zu. So erreicht eine Aussage wie „Herr Müller hat Folgendes beschlossen: …“ das Publikum besser als „Es wurde Folgendes von Herrn Müller beschlossen: …“.

7. Immer im Präsens bleiben

Um das Publikum in das Geschehen einzubinden und Vertrauen zu schaffen, sprechen gute Redner möglichst in der Gegenwartsform – also im Präsens. Vorträge, in denen die Vergangenheitsform

dominiert, erzeugen Distanz. Nicht nur in Bezug auf den Inhalt, sondern auch gegenüber dem Redner.

8. Alle im Blick

Eine hauptsächlich abgelesene Rede garantiert nur eines: Desinteresse und geistige Abwesenheit im Publikum. Wer Blickkontakt mit den Zuhörern herstellt, kommuniziert auch auf einer Ebene mit ihnen.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Portal unserer Schwestermarke MM Maschinenmarkt.

* Jürgen Hall ist professioneller Rhetorik-Trainer für Wirtschaftsakteure und Bildungsträger aus ganz Deutschland sowie Partner des Berater- und Trainernetzwerks Square-CT und Dozent bei der internationalen Trainerakademie Advanced Coaching und Training (ACT).

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