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LABORPRAXIS-Newsticker

Studie: Erhöhte Metallkonzentrationen um Windanlangen in der Nordsee

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8. August

Göttingen (dpa/lni) 19:32 Uhr – Sartorius übernimmt britischen Biopharmazeutika-Spezialisten

Der Pharma- und Laborausrüster Sartorius verstärkt sich im Bereich Biopharmazeutika. Über die in Frankreich gelistete Tochter Sartorius Stedim Biotech würden 100 Prozent der bislang von Privatinvestoren gehaltenen Anteile von Albumedix übernommen, teilte Sartorius am Montagabend mit. Der Kaufpreis liege bei 415 Millionen britische Pfund.

Albumedix mit Sitz in England sei ein führender Anbieter von Lösungen auf Basis rekombinanten Albumins, hieß es in der Mitteilung weiter. Dieses sei ein wichtiger Baustein bei der Herstellung innovativer Biopharmazeutika, besonders für Modalitäten wie Zelltherapien, Virustherapien und Impfstoffe. Albumedix habe mehr als 100 Mitarbeiter und werde 2022 voraussichtlich einen Umsatz von rund 33 Millionen Britischen Pfund bei einer deutlich zweistelligen Ebitda-Marge erzielen. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und solle vor Ende des dritten Quartals 2022 abgeschlossen werden.

New York (dpa) 14:36 Uhr – Milliardendeal: Pfizer kauft Global Blood Therapeutics

Der Pharmakonzern Pfizer will mit dem milliardenschweren Zukauf von Global Blood Therapeutics (GBT) seinen Geschäftsbereich mit seltener Hämatologie stärken. Pfizer werde alle ausstehenden Aktien des biopharmazeutischen Unternehmens für 68,50 US-Dollar pro Papier in bar erwerben, teilte Pfizer am Montag in New York mit. Damit werde GBT mit etwa 5,4 Milliarden US-Dollar (5,3 Mrd. Euro) bewertet, einschließlich Schulden und abzüglich der erworbenen Barmittel. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen hätten die Transaktion einstimmig genehmigt.

Die geplante Übernahme werde das Wachstum von Pfizer vorantreiben, hieß es weiter. So sei GBT führend in der Behandlung der Sichelzellanämie. Bei Sichelzellanämie handelt es sich um eine Erbkrankheit, bei der sich die roten Blutkörperchen verformen. Die Entstehung der Sichelform beruht auf einem Gendefekt. GBT hat zur Behandlung der Sichelzellkrankheit Tabletten entwickelt, die unter anderem in den USA und in der EU zugelassen sind. Zudem ist das Unternehmen dabei, weitere Medikamente zur Behandlung der Krankheit zu entwickeln. Insgesamt habe die Pipeline von GBT ein Potenzial für einen weltweiten Spitzenumsatz von mehr als drei Milliarden US-Dollar, hieß es.

Ulm (Witec) 12:37 Uhr – Witec vergibt den Paper Award 2022

Witec vergibt die Paper Awards 2022 an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA, Deutschland und China und würdigt damit deren Arbeiten in den Bereichen Zementchemie, Pharmazie und Methanhydratchemie. Der Witec Paper Award zeichnet jedes Jahr drei wissenschaftliche Publikationen aus, die mit einem Witec-Mikroskop aufgenommene Daten enthalten. Zum diesjährigen Wettbewerb wurden mehr als 100 Beiträge eingereicht. Witec gratuliert den Gewinnerinnen und Gewinnern und dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

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Mainz (dpa) 8:00 Uhr – Biontech im ersten Halbjahr noch einmal mit kräftigen Zuwächsen

Das Pharmaunternehmen Biontech hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zur ersten Hälfte 2021 um 30,1 Prozent auf 9,57 Milliarden Euro gesteigert. Der Nettogewinn legte um 37,2 Prozent auf 5,37 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Montag in Mainz mitteilte.

In der Betrachtung allein des zweiten Quartals gab es allerdings sowohl beim Umsatz (minus 39,8 Prozent auf 3,20 Milliarden) als auch beim Gewinn (minus 40,0 Prozent auf 1,67 Milliarden) einen Rückgang im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Corona-Impfstoffhersteller führte dies darauf zurück, dass die dynamische Entwicklung der Pandemie «zu einer Verschiebung von Aufträgen und damit zu Schwankungen bei den Quartalsumsätzen» führe. Das Unternehmen bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2022 mit Covid-19-Impfstoff-Umsätzen von 13 bis 17 Milliarden Euro.

Biontech teilte mit, dass in diesem Monat eine klinische Studie zu einem an die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 angepassten Impfstoff beginnen werde. Falls die zuständigen Behörden dies genehmigten, könnten erste Dosen ab Oktober ausgeliefert werden. Zuvor hatte Biontech bereits einen an die Variante BA.1 angepassten Impfstoff entwickelt. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat Mitte Juni das Prüfverfahren für diesen Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer gestartet. Die EMA prüft zudem einen angepassten Impfstoff des US-Herstellers Moderna, der ebenso wie das Vakzin von Biontech/Pfizer auf der mRNA-Technologie basiert. Bisher ist noch kein Impfstoff in der EU zugelassen, der auch auf Varianten des Corona-Virus zielt.

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