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LABORPRAXIS-Newsticker

Studie: Erhöhte Metallkonzentrationen um Windanlangen in der Nordsee

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5. August

Greifswald (dpa) 11:38 Uhr – Wendelstein 7-X startet mit Bundesforschungsministerin in neue Phase

Nach der Fertigstellung des Fusionsforschungsreaktors Wendelstein 7-X in Greifswald eröffnet Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) am kommenden Dienstag die nächste Phase der Experimente. Die Kernfusion im Reaktor soll die Prozesse in der Sonne nachvollziehen, die Technologie steckt aber noch im Stadium der Erforschung. Perspektivisch soll die Kernfusion einen Beitrag zur klimaneutralen Energiegewinnung leisten.

In der «Ostsee-Zeitung» (Freitag) formulierte Thomas Klinger vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald das Ziel der ab Herbst geplanten Experimente. «Wir wollen in der Anlage Plasmapulse von bis zu 30 Minuten Länge bei 50 Millionen Grad erzeugen», sagte er. «Damit würden wir zeigen, dass der Fusionstyp "Stellarator" für den Dauerbetrieb geeignet ist.» Plasmapulse von dieser Länge und diesen Temperaturen seien bislang nirgendwo auf der Welt erzeugt worden. Die Höchstwerte lägen bei etwa 100 Sekunden.

Fusionsenergie erzeugt Wendelstein 7-X demnach aber noch nicht. Dafür sei die Anlage zu klein, sagte Klinger in dem Interview. Für die Erzeugung von Energie aus Kernfusion sei eine deutlich größere Maschine nötig. Klinger rechnet nach eigenen Worten Mitte der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts mit einem Fusionskraftwerk, das tatsächlich Städte, Haushalte und Betriebe mit Strom und Wärme versorgt. «Vielleicht schon 2060.»

Jena (dpa) -7:49 Uhr – Carl Zeiss Meditec steigert Umsatz

Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec hat in den ersten neun Monaten seines Geschäftsjahres 2021/22 trotz der Engpässe in der Lieferkette kräftig zugelegt. Beim Spezialisten für OP-Mikroskope, Laser und Linsen für die Augenheilkunde zog der Umsatz in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres um elf Prozent auf 1,33 Milliarden Euro an. Der operative Gewinn ging dagegen leicht zurück. Das lag vor allem daran, dass im Vorjahr wegen der Corona-Pandemie deutlich geringere operative Kosten anfielen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um gut zwei Prozent auf 276 Millionen Euro gesunken, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Freitag in Jena mit.

Umsatz und Ergebnis fielen damit in etwa so aus, wie Experten es erwartet hatten, ebenso wie der konkretisierte Jahresausblick. Demnach wird ein Umsatz von mindestens um die 1,8 Milliarden Euro erwartet - das wären rund neun Prozent mehr als im Vorjahr. Damit nennt der Vorstand erstmals eine konkrete Zahl - bisher war ein Umsatzplus im Rahmen des Marktwachstums in Aussicht gestellt worden. Die Marge gemessen am Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte im oberen Bereich der bisherigen Prognosespannbreite von 19 bis 21 Prozent liegen. Mittelfristig soll die Profitabilität nachhaltig über der Marke von 20 Prozent liegen.

Mainz (dpa/lrs) 4:01 Uhr – Minister: Mainz auf gutem Weg zum führenden Biotechnologie-Standort

Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Clemens Hoch sieht Rheinland-Pfalz bei der Entwicklung zu einem führenden Standort in der Biotechnologie auf einem guten Weg. «Meine Vision ist, dass die Menschen in zehn Jahren an Mainz denken, wenn es um ihr Immunsystem geht. So wie wir automatisch an Heidelberg denken, wenn es um die Behandlung von Krebs geht», sagte der SPD-Politiker im Redaktionsgespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. «Die Impfung gegen Krebs steht nach wie vor über allem.»

Bisher habe Rheinland-Pfalz bei der Forschungsförderung «einen strukturellen Nachteil». «Wir sind das einzige Bundesland neben Thüringen, das noch gar kein Helmholtz-Zentrum hat», sagte der Minister. «Und bei der Verteilung der Forschungsgelder ist Rheinland-Pfalz mit ganz großem Abstand auf dem letzten Platz.» Das Bundesland sei eben kein historisch gewachsener Forschungsstandort gewesen. «Jetzt sind wir der Forschungsstandort, auf den die Welt blickt in der Immunologie und der Biotechnologie.»

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