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LABORPRAXIS-Newsticker

Studie: Erhöhte Metallkonzentrationen um Windanlangen in der Nordsee

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4. August

Augsburg (dpa) 0:03 Uhr – Bund fördert Corona-Nasenspray mit 1,7 Millionen Euro

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie fördert die Bundesregierung erstmals die Entwicklung eines nasalen Impfstoffs. Das Projekt der Universitätsklinik München namens Zell-Trans werde mit knapp 1,7 Millionen Euro unterstützt, sagte Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger der «Augsburger Allgemeinen» (Donnerstag).

Der Impfstoff soll per Nasenspray auf die Nasenschleimhaut aufgetragen werden, also ohne Nadel. Damit könne er «direkt dort seine Wirkung entfalten, wo das Virus in den Körper eindringt», sagte die FDP-Politikerin. Mit dem Schleimhautimpfstoff würden Coronaviren direkt im Nasen-Rachen-Raum bekämpft und können sich dort gar nicht erst festsetzen. Damit könnte das Präparat im Idealfall nicht nur vor symptomatischen Erkrankungen schützen, sondern gleich vor einer Infektion.

Darmstadt (dpa) 7:31 Uhr – Merck KGaA bleibt auf Wachstumskurs

Der Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA hat im zweiten Quartal seinen Schwung vom Jahresanfang mitnehmen können. Alle Unternehmensbereiche hätten zu einem starken organischen Umsatzwachstum beigetragen, teilte der Konzern am Donnerstag bei der Vorlage seiner Halbjahreszahlen mit. Treiber beim operativen Ergebnis war vor allem der Unternehmensbereich Life Science. Außerdem profitierte Merck von positiven Währungseffekten, weshalb das Management auch zuversichtlicher für das Gesamtjahr wird. Konzernchefin Belen Garijo zeigte sich entsprechend zufrieden. «Ein Rekordquartal bei Life Science, die gute Entwicklung unserer neuen Healthcare-Produkte und das zweistellige Wachstum von Semiconductor Solutions innerhalb von Electronics zeigen die Stärke unseres global diversifizierten Geschäfts», sagte sie.

Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal um über 14 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Davon blieben als bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) mit 1,8 Milliarden Euro gut 13 Prozent mehr als letztes Jahr, was einer Marge von 32 Prozent entspricht. Dabei konnte Merck einen Teil seiner gestiegenen Kosten durch Preiserhöhungen weitergeben.

Leverkusen (dpa) 8:16 Uhr – Bayer hebt Jahresausblick an

Starke Agrargeschäfte und eine rege Nachfrage nach rezeptfreien Erkältungs- und Allergiemitteln stimmen Bayer für 2022 optimistischer. Bereinigt um Wechselkurseffekte erwartet Bayer laut einer Mitteilung vom Donnerstag für 2022 nun einen Umsatz von 47 bis 48 Milliarden Euro, nach bisher etwa 46 Milliarden Euro. Dies entspreche einem Plus von etwa 8 Prozent statt bisher etwa 5 Prozent. Als bereinigtes operativen Ergebnis (Ebitda) sollen auf Basis konstanter Wechselkurse rund 12,5 (alt etwa 12,0) Milliarden Euro hängen bleiben.

Anders als 2021, als hauptsächlich der schwache brasilianische Real belastet hatte, liefert der schwache Euro jetzt Rückenwind. Auf Basis der Wechselkurse vom 30. Juni ergeben sich daher ein Umsatzziel von

50 bis 51 Milliarden Euro und ein operatives Gewinnziel von etwa 13 Milliarden Euro. Das ist beim Umsatz etwas mehr als von Analysten erwartet, beim operativen Gewinn aber etwas weniger.

Köln (Lanxess) 9:00 Uhr – Gesamte Lieferkette soll klimaneutral werden

Der Spezialchemiekonzern Lanxess geht beim Klimaschutz den nächsten Schritt und hat sich ein Ziel für die Scope-3-Emissionen gesetzt: Der Konzern will seine vor- und nachgelagerten Lieferketten bis 2050 klimaneutral machen. Das umfasst indirekt entstehende Emissionen insbesondere bei eingekauften Rohstoffen, aber auch in der Logistik und bei den Endprodukten. Bis 2030 sollen die Scope-3-Emissionen um 40 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2015 sinken, von 27.000 auf dann 16.500 Kilotonnen CO2-Äquivalente. Für direkte Emissionen in der Produktion (Scope 1) und bei Energieträgern (Scope 2) hatte Lanxess bereits vor drei Jahren das Ziel ausgeben, bis 2040 klimaneutral zu sein.

Hamburg (dpa) 15:13 Uhr – Beiersdorf übertrifft Erwartungen

Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf profitiert weiter von einem robusten Hautpflegegeschäft. Umsatz und Gewinn nahmen im ersten Halbjahr deutlich zu und lagen über den Erwartungen der Analysten. So stiegen die Erlöse um 15,5 Prozent auf knapp 4,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Organisch - bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe - lag das Wachstum bei 10,5 Prozent.

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Angetrieben wurde die Entwicklung vom Konsumentengeschäft, welches dank einer hohen Nachfrage nach Nivea-Produkten sowie medizinischer Hautpflege wie Eucerin prozentual zweistellig zulegte. Die Klebstoffmarke Tesa wuchs wegen Lieferkettenstörungen sowie des Lockdowns in China deutlich geringer. Lediglich bei der Luxuspflegemarke LaPrairie lief es nicht rund. Wie erwartet musste die stark in China vertretene Marke wegen der dortigen Lockdowns Federn lassen und verzeichnete einen Rückgang von mehr als sieben Prozent. Allerdings sieht Konzernchef Vincent Warnery in den Monaten Juni und Juli bereits wieder eine starke Erholung, was ihn für die restliche Entwicklung des Jahres zuversichtlich stimmt.

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg insgesamt von 595 Millionen auf 710 Millionen Euro. Nach Steuern verblieben 505 Millionen Euro und damit ebenfalls wesentlich mehr als die im Vorjahr erreichten 404 Millionen. Die Prognose für 2022 bestätigte Beiersdorf.

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