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Alexander von Humboldt-Professur Alexander von Humboldt-Professuren an neun Spitzenforscher vergeben

Redakteur: Olaf Spörkel

Neun internationale Spitzenforscher erhalten im Rahmen der Alexander von Humboldt-Professur in den nächsten fünf Jahren jeweils bis zu fünf Millionen Euro.

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„Spitzenforschung ist heute Teamarbeit. Und doch sind es oft die einzelnen herausragenden Forscherpersönlichkeiten, ihre Ideen, ihre Kreativität und Energie, die den Unterschied machen“, sagt Professor Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung.
„Spitzenforschung ist heute Teamarbeit. Und doch sind es oft die einzelnen herausragenden Forscherpersönlichkeiten, ihre Ideen, ihre Kreativität und Energie, die den Unterschied machen“, sagt Professor Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung.
( Bild: Humboldt-Stiftung/Lichtenscheidt )

Bonn – Acht Forscher und eine Forscherin sind für die erstmals vergebenen Alexander von Humboldt-Professuren ausgewählt worden. Mit dem höchst dotierten internationalen Preis für Forschung in Deutschland zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung weltweit führende und im Ausland tätige Wissenschaftler aller Disziplinen aus. Der Preis ist mit bis zu fünf Millionen Euro dotiert und soll den Preisträgern ermöglichen, fünf Jahre lang zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchzuführen.

Ab 2008 können jährlich bis zu zehn vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Preise verliehen werden. Die jetzt ausgezeichneten Forscher sollen ihre Arbeit im kommenden Jahr beginnen und treten nun in die abschließenden Verhandlungen mit den nominierenden Universitäten in Deutschland ein. Die Preisverleihung findet im Mai 2009 in Berlin statt.

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„Ich freue mich sehr, dass wir hervorragende Kandidaten für den Preis benennen können. Die Alexander von Humboldt-Professur ist ein starkes Argument für Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher aus aller Welt, nach Deutschland zu kommen“, sagte Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan. „Spitzenforschung ist heute Teamarbeit. Und doch sind es oft die einzelnen herausragenden Forscherpersönlichkeiten, ihre Ideen, ihre Kreativität und Energie, die den Unterschied machen. Mit der Alexander von Humboldt-Professur holen wir sie nach Deutschland, damit sich um sie herum starke Teams und dauerhafte Strukturen bilden. Damit tragen wir das Harnack-Prinzip in die Universitäten“, so Professor Helmut Schwarz, der Präsident der Humboldt-Stiftung.

Konkurrenzfähige Rahmenbedingungen

Den Hochschulen soll der Preis die Chance eröffnen, internationalen Spitzenkräften konkurrenzfähige Rahmenbedingungen und eine langfristige Perspektive für die Arbeit in Deutschland zu bieten sowie ihr Profil zu schärfen.

Die Preisträger werden Ihnen in der Bildergalerie vorgestellt.

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