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Universal-Zerkleinerer MultiDrive Alleskönner in der Vor- und Feinzerkleinerung

Bevor Forscher und Laboranten ihre Proben analysieren können, muss das Probenmaterial in der Regel zunächst vorbereitet werden – entweder durch Mischen, Zerkleinern, Dispergieren oder Homogenisieren der Proben. Die unterschiedliche Beschaffenheit der Proben erfordert daher oft unterschiedliche Aufbereitungsmethoden oder sogar unterschiedliche Laborgeräte.

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Die IKA MultiDrive bietet verschiedene Aufsätze für fünf unterschiedliche Funktionsprinzipien.
Die IKA MultiDrive bietet verschiedene Aufsätze für fünf unterschiedliche Funktionsprinzipien.
(Bild: IKA-Werke GmbH & Co. KG)

Zwei Grundgeräte für vielfältige Möglichkeiten

Ob harte, weiche oder faserige Proben – der Zerkleinerer MultiDrive erledigt die unterschiedlichsten Zerkleinerungsaufgaben im Labor. Dank einer Vielzahl an Gefäßen eignet sich der Allrounder sowohl zum Nassmischen als auch zur Vermahlung von trockenen Proben oder das Bearbeiten in Flüssigkeiten.

Die MultiDrive ist in zwei Grundvarianten erhältlich. Mit der basic-Ausführung kann in zwei verschiedenen Gefäßarten (Mahlkammer / Mischgefäß) vermischt, zerkleinert oder vermahlen werden. Die control-Version bietet einen erweiterten Funktionsumfang sowie als zusätzliche Gefäßvarianten ein Dispergiergefäß und wiederverwendbare Einweggefäße.

Beide Grundgeräte garantieren durch die variabel einstellbare Drehzahl und die hohe Leistung eine sehr gute Zerkleinerungsperformance. Die Möglichkeit zur Intervallprogrammierung ist per Taste einfach zuschaltbar. Besonders bei der Vorzerkleinerung harter Proben oder für die extragründliche Durchmischung ist der Intervallbetrieb von Vorteil. Für eine komfortable Ansteuerung und Dokumentation aller Parameter mit Hilfe der Laborgerätesoftware labworldsoft® 6 ist eine USB-Schnittstelle integriert.

Zusätzlich zu den Funktionen der basic-Variante bietet die control-Version die Möglichkeit zur integrierten Temperaturmessung und Gefäßerkennung mittels RFID. Eine Temperaturbegrenzung für temperaturempfindliche Materialien oder bestimmte vorgesehene Reaktionen ist einstellbar, um vor Überhitzung zu schützen. Um den Workflow für den Anwender so komfortabel wie möglich zu gestalten, ist auch eine Wiegefunktion integriert. Ein Wiegen vor der Zerkleinerung wird mit demselben Mischbecher durchgeführt, sodass kein Umfüllen erforderlich ist. Ein übersichtliches TFT-Display garantiert eine benutzerfreundliche Bedienung.

Das Thema Vor- und Feinzerkleinerung spielt in den unterschiedlichsten Branchen eine wichtige Rolle. Durch die Vielzahl an Gefäßvarianten ist der Alleskönner MultiDrive flexibel einsetzbar in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern und liefert optimale Ergebnisse in Anwendungen der Lebensmittelindustrie, Pharmazie, Medizin oder Biologie.

Daher werden beide Grundgeräte (basic und control) ohne Gefäße geliefert. Dies ermöglicht dem Anwender maximale Flexibilität bei der Auswahl des richtigen Gefäßes für seine individuelle Anwendung.

Das richtige Gefäß für jede Anwendung

Für die Zerkleinerung von harten, weichen, faserigen, trockenen und nassen Proben steht eine breite Auswahl an Gefäßen mit fünf verschiedenen Funktionsprinzipien und unterschiedlichen Größen zur Verfügung.

(Bild: IKA-Werke GmbH & Co. KG)

Für die MultiDrive basic stehen zwei Gefäßvarianten zur Verfügung.

Die Mahlkammer MI mit Edelstahl-Schläger ist in zwei verschiedenen Größen, mit 250 ml bzw. 400 ml Nutzvolumen, erhältlich. Sie eignet sich insbesondere zum Trockenmahlen von weichen und faserigen bis besonders harten Probenmaterialien, wie beispielsweise Holz, Tierfutter, gefrorenen Produkten oder auch Plastik. In den Mahlbecher ist ein zweifaches Kühlungssystem integriert, das eine indirekte Wärmeabfuhr ermöglicht. Mahlgut und Kühlmittel bleiben somit getrennt. Außerdem können die Proben im Mahlbecher mit Trockeneis vorgekühlt werden.

Der Standardschläger MI 250.1 aus Edelstahl ist für die meisten spröden Materialien bis Mohs-Härte 5 geeignet. Als Zubehör sind darüber hinaus auch ein sternförmiges Messer (MI 250.2) für faserige Materialien (Pflanzen) sowie der Hartmetallschläger MI 250.3 erhältlich, geeignet für härtere Materialien bis Mohs-Härte 9 (gefrorene Produkte).

Für die Nasszerkleinerung und Vermischung von Proben wie beispielsweise Fleisch und Wurst, Sojabohnen, Silage oder Gemüse empfiehlt sich das Mischgefäß BL mit großem Nutzvolumen von 1 bis 2000 ml.

Für die MultiDrive control sind diese drei Gefäße als T-Ausführung mit integriertem Temperatursensor erhältlich. Dieser ermöglicht eine ständige Überwachung der Probentemperatur und die individuelle Einstellung der Temperaturgrenze. Dies ist vor allem für temperaturempfindliche Materialien von großer Bedeutung, beispielsweise in der Pharmaindustrie bei der Bearbeitung von wirkstoff-sensitiven Stoffen.

Ein weiterer Aufsatz für die control-Version ist das DI-Gefäß, ein Dispergiergefäß mit Rotor-Stator-System. Auch das DI-Gefäß verfügt über einen integrierten Temperatursensor. Passende Anwendungsgebiete sind die Herstellung von Suspensionen und Emulsionen.

Kreuzkontamination effektiv vermeiden

Beim Arbeiten mit Standardgefäßen besteht immer die Gefahr von Kreuzkontaminationen, z.B. ein unerwünschter Eintrag von Partikeln von einer Probe in eine andere. Reinigung und Sterilisation dieser Systeme sind meist sehr zeit- und kostenaufwendig.

Die Mahlkammer MT 150 und das Mischgefäß BT 250 sind deshalb je nach Anforderung der Anwendung als Einweg- oder Mehrwegsystem konzipiert. Beide Tubes sind autoklavierbar und verhindern so Kreuzkontaminationen auch bei mehrfacher Verwendung wirksam. Ein integrierter RFID-Chip sorgt für die ideale Lebensdauer. Der Anwender wird informiert, wenn Dichtung oder Tube gewechselt werden müssen.

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Fazit

Dank des flexiblen Systems MultiDrive kann der Anwender je nach Chargengröße und Beschaffenheit der Probe frei entscheiden, welches Verfahren und Funktionsprinzip für welchen Probentyp zum Einsatz kommt.

Der anfallende Reinigungsaufwand kann durch die Wahl eines Einweg- oder Mehrweggefäßes beeinflusst werden. Die Entscheidung für einen Mehrwegbehälter erhöht zwar die Reinigungszeiten und -kosten des Reinigungsprozesses, spart aber auch Ausgaben für wiederholte Anschaffungen und schont die Umwelt.

Die Verwendung mehrerer Gefäße mit nur einem Antrieb und deren flexibler Austausch vermeidet zudem Wartezeiten und reduziert Stillstand des Systems, was zu einer höheren Effizienz in den Prozessen führt.

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