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Laborglas

Analysenreinheit erhalten – Pflege und Reinigung von Laborglas

| Autor / Redakteur: Paulina Baszak* / Dr. Ilka Ottleben

Welches Laborglas ist das richtige?

Der Rohstoff des Glases und seine Verarbeitung spielen auch für die Reinigung eine zentrale Rolle. 1887 von Otto Schott erfunden und 1938 als Duran angemeldet ist Borosilikatglas 3.3 heute der Standard im Labor. Die entscheidenden Eigenschaften von Laborglas sind:

  • Temperaturbeständigkeit: schnelle Temperaturwechsel möglich durch kleine Ausdehnungskoeffizienten;
  • Hohe hydrolytische Beständigkeit: hohe Resistenz gegen wässrige Lösungen;
  • Inertheit/Stabilität: keine Reaktion unter bestimmten Bedingungen;
  • Gesetzeskonformität: z.B. fordert der Gesetzgeber Borosilikatglas 3.3 für Pharmazwecke.

Sie wollen mehr über die Entstehungsgeschichte von Laborglas erfahren? Dann lesen Sie diesen Beitrag zu 120 Jahren Borosilikatglas:

120 Jahre Borosilikatglas – ein Werkstoff schreibt Geschichte

Was Laborglas so besonders macht

120 Jahre Borosilikatglas – ein Werkstoff schreibt Geschichte

30.01.19 - Borosilikatglas hat eine extrem hohe chemische Resistenz, minimale Wärmeausdehnung sowie eine hierdurch bedingte hohe Temperaturwechselbeständigkeit. Damit ist es heute im Labor nicht mehr wegzudenken. Der folgende Beitrag gibt Einblicke in die Entstehungsgeschichte und Herstellung des Laborglases. lesen

Grundlagen zum richtigen Reinigen von Laborglas

Jeder, der für die Pflege und Reinigung von Gläsern und Geräten zuständig ist, die mit hochsensiblen Inhaltsstoffen in Berührung kommen, muss die Wechselwirkung von Chemie, Temperatur, Einwirkzeit und Mechanik kennen. Längere Einwirkzeit oder mechanisches Entfernen von Verschmutzungen, beispielsweise mit einer Bürste, verbessern das Ergebnis. Wird im Gegensatz dazu ein Faktor verringert, z.B. durch niedrigere Temperatur, so muss für gleichbleibend hohe Reinigungswirkung ein anderer Faktor erhöht werden.

Keinesfalls gilt einfach die Devise „viel hilft viel“. Temperatur, Mechanik und Einwirkzeit können nicht beliebig durch Chemie modifiziert werden. Auf das richtige Reinigungsmittel und seine Dosierung kommt es daher an. Eine große Rolle spielen die Rückstände im Glas. Sind es organische Stoffe wie Proteine oder Fette, anorganische Stoffe wie Salze oder Metalloxide oder mikrobielle Rückstände wie Gewebereste oder Zellkulturen? Welches Reinigungsmittel eignet sich? Alkalisch, hochalkalisch oder sauer? Mit Aktivchlor oder tensidhaltig? Nur wenn alle Verunreinigungen rückstandslos entfernt werden, kann ein Glas bedenkenlos in neuen Versuchen und Arbeitsschritten eingesetzt werden.

Um das sicherzustellen, haben der Laborglasexperte Duran Group und der Reinigungsmittelhersteller Dr. Weigert die Internetseite www.labglasscleaning.com aufgesetzt, die sich der Reinigung von Laborglas widmet. Bei akuten Fragen lotst die Seite Anwender zur besten Lösung in ihrer jeweiligen Situation. Weil die optimierte Reinigung nur im Zusammenspiel mit fachgerechtem Umgang und zweckmäßigem Einsatz des Glases zu optimalen Ergebnissen im Labor führen kann, bieten die Serviceseiten auch Informationen zur Glasart und Normenkonformität, zu richtiger und platzsparender Lagerung, zu Rückstandsarten und Anschmutzungen. Elementar ist auch die fachgerechte Entsorgung aller im Labor verwendeten Chemikalien. Wichtige Hinweise für Labore gibt es ebenso über die Dokumentation und Validierung bei der Reinigung.

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