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Interview Analytica Analytica 2016 strebt neuen Ausstellerrekord an

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte LP-Chefredakteur  Marc Platthaus / Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Die Vorzeichen stehen gut für eine erfolgreiche Analytica 2016. Was sich Projektleiterin Susanne Grödl für den Mai wünscht, erläutert sie im LP-Exklusivinterview.

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„Mit rund 150 Vorträgen deckt die Analytica Conference wieder viele Facetten der Labor- und Analysentechnik ab.“ Susanne Grödl, Projektleiterin Analytica, Messe München
„Mit rund 150 Vorträgen deckt die Analytica Conference wieder viele Facetten der Labor- und Analysentechnik ab.“ Susanne Grödl, Projektleiterin Analytica, Messe München
(Bild: Messe München)

LABORPRAXIS: Besucher- und Ausstellerzahlen steigen – positive Zeichen für eine Messe. Wie sehen Sie die Entwicklung der Analytica über die vergangenen Jahre?

Susanne Grödl: Das stimmt, gerade die beiden Vorveranstaltungen 2012 und 2014 waren sowohl bei Besuchern wie Ausstellern sehr erfolgreich. Ein Trend den wir spüren, ist eine kontinuierlich wachsende Anzahl internationaler Aussteller – vor allem aus China, den USA und Großbritannien. Ein Aufwärtstrend, der sich 2016 fortsetzt: Wir erwarten rund 1200 Aussteller aus 40 Ländern. Das Wachstum aus dem Ausland spiegelt sich auch in den Besucherzahlen der letzten Jahre wider und es zeigt, dass die Analytica der weltweite Branchentreff ist.

LABORPRAXIS: Gibt es auch noch Bereiche, wo Sie Verbesserungspotenzial sehen?

Grödl: Seit fast 40 Jahren ist die Analytica der Treffpunkt für Industrie und Forschung. Hier werden Innovationen und neue Entwicklungen gezeigt und auch die Analytica selbst setzt Trends, beispielsweise mit den Live Labs oder der Sonderschau Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit. Das bietet keine andere Fachmesse der Branche. Wir bleiben immer am Puls der Zeit, stehen im Austausch mit der Branche und setzen neue Anforderungen um. Daran halten wir auch in Zukunft fest, um weiterhin die Nummer 1 zu sein.

LABORPRAXIS: Ausstellung und die Konferenz sind zwei starke Partner. Welche Highlights des Programms können Sie schon verraten?

Grödl: In diesem Jahr freue ich mich besonders auf einige hochkarätige Wissenschaftler. Zu den Referenten und Chairs zählen Koryphäen wie Gary Hieftje und John Yates III aus den USA, Luigi Mondello aus Italien, Peter Schoenmakers aus den Niederlanden sowie Andreas Manz und Hans Maurer aus Deutschland. Mit rund 150 Vorträgen deckt die Konferenz die gesamte Bandbreite der analytischen Chemie und Bioanalytik ab. Ob Lebensmittelanalytik Diagnostik oder die stete Weiterentwicklung von Chromatographie, Spektroskopie und anderen Analyseverfahren – die Konferenz bietet für jeden Besucher das passende Highlight.

LABORPRAXIS: Haben Sie einen persönlichen Wunsch für die Analytica 2016?

Grödl: Wir erwarten in diesem Jahr die höchste Ausstelleranzahl in der Geschichte der Analytica. Wenn wir am Ende auch bei den Besuchern ein Rekordergebnis erzielen, erfüllt sich ein Herzenswunsch: die erfolgreichste Analytica aller Zeiten. Darüber hinaus ist es mir ein besonderes Anliegen, dass am Ende alle Beteiligten – ob Aussteller oder Besucher – ihre persönlichen Ziele und Wünsche erreichen und auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurückblicken.

Vielen Dank für das Gespräch Frau Grödl.

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