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Exportmarkt China

Analytik Jena beteiligt sich an chinesischer Leitmesse für instrumentelle Analytik

| Redakteur: Doris Popp

Zum Abschluss der chinesischen Analysetechnik-Messe BCEIA in Peking gab Analytik Jena bekannt, dass das Unternehmen im wichtigen Exportmarkt China auch in den kommenden Jahren überdurchschnittlich wachsen will.

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Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG, und Zhao Tai, Leiter der chinesischen Repräsentanz der Analytik Jena AG, bei der BCEIA 2015.
Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG, und Zhao Tai, Leiter der chinesischen Repräsentanz der Analytik Jena AG, bei der BCEIA 2015.
(Bild: Analytik Jena)

Jena, Peking/VR China – Die größte Branchenmesse für den Bereich der instrumentellen Analytik in China, die 16th Beijing Conference and Exhibition on Instrumental Analysis, fand vom 27. bis 30. Oktober in der chinesischen Hauptstadt statt.

„Im Bereich der Analysetechnik und im Life-Science-Segment gehört der chinesische Markt zu den größten der Welt. Und er wächst trotz der aktuell etwas gebremsten Konjunktur weiterhin sehr stark“, sagte Zhao Tai, Leiter der chinesischen Repräsentanz von Analytik Jena. Genau aus diesem Grund hat Analytik Jena in den letzten Jahren auf diese Region einen Schwerpunkt in der Vertriebsarbeit im Instrumentengeschäft gelegt. Für ihre beiden Kerngeschäftsbereiche erwirtschaftet die Analytik Jena in China jährlich mehr als 30 Prozent ihres Gesamtumsatzes. Im laufenden Geschäftsjahr sollen erstmals über 30,0 Mio. Euro Umsatz erzielt werden.

„Die Nachfrage nach Analysetechnik in China steigt weiter an. Der Trend geht dabei vermehrt in Richtung High-End-Technologie, Qualitätsprodukte, Innovation und Nachhaltigkeit“, sagt Zhao Tai. „Mit dem Prädikatslabel ,Made in Germany‘ und dem damit verbundenen hohen Qualitätsanspruch ist die Analytik Jena mit ihren Produkten gegenüber den Wettbewerbern gut aufgestellt.“

Im Bereich Life Science stand die Region China in den letzten Jahren im Zeichen des Aufbaus der Vertriebsstrukturen und kann bereits auf eine solide Geschäftsentwicklung verweisen. „Mit unserem vielseitigen Produktportfolio sind wir seit dem Start in 2011 in China jährlich zweistellig gewachsen“, erklärt Alexander Berka, Leiter des Geschäftsbereichs Life Science bei der Analytik Jena AG. Der chinesische Absatzmarkt macht allein sieben Prozent vom gesamten Life-Science-Weltmarkt aus. Unser Konzept, dem Kunden Komplettlösungen anzubieten, wird gut angenommen“, erklärt Berka.

Die Analytik Jena erwartet für ihr gesamtes Kerngeschäft auch zukünftig zweistelliges Wachstum in China. Analytik Jena stellte in diesem Jahr auf der BCEIA erstmals das Massenspektrometer Plasma Quant MS und den Thermocycler Biometra T Advanced vor. Beide Produkte wurden in dem die BCEIA begleitenden wissenschaftlichen Vortragsprogramm dem chinesischen Fachpublikum und Analytik Jena-Kunden präsentiert. „Die Resonanz auf die beiden Präsentationen war überwältigend“, sagt Berka, der selbst den Biometra T Advanced vorstellte. Daneben präsentierte Iouri Kalinitchenko, ICP-MS-Forschungs- und Entwicklungsmanager bei Analytik Jena, das neue Plasma-Quant- MS-Gerät.

Die BCEIA ist die Leitmesse für den Bereich der Instrumentellen Analytik in China und findet alle zwei Jahre statt. Ausrichter ist der chinesische Verband für Instrumentelle Analytik (CAIA China Association for Instrumental Analysis). Das Branchenhighlight mit mehr als 20 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert Lösungen für Analysenmesstechnik, Life Science und Umweltschutz sowie Laborinstrumente und chemische Reagenzien aus aller Welt. Kongress und Messe standen in diesem Jahr unter dem Motto: „Moving towards a green future“. Die Messe konnte mit einem Zuwachs an Ausstellern von nahezu 10,0 % und einen Besucherzuwachs im Vergleich zum letzten Mal abgeschlossen werden.

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