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Interview

Analytik Jena erweitert sein Produkt-Portfolio mit ICP-MS-Systemen

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LABORPRAXIS: Wir können also in Zukunft gespannt auf neue MS-Produkte aus dem Hause Analytik Jena sein.

Klaus Berka: Das können Sie definitiv, mit dieser Übernahme gehören wir zu den vier größten ICP-MS-Herstellern und diese Position wollen wir weiter verbessern. Ein solches Vorhaben gelingt aber nur mit innovativen und modernen Produkten. Daher wird die MS-Entwicklung in den kommenden Jahren sehr wichtig für uns werden.

LABORPRAXIS: Nun hat Analytik Jena seit dem vergangenen Jahr mit Endress + Hauser einen Mehrheitsaktionär im Unternehmen. Wie wurde denn die Übernahme von dort begleitet?

Klaus Berka: Ein Grund für Endress + Hauser, sich mehrheitlich bei Analytik Jena zu beteiligen, war sicherlich unsere Expertise im Bereich der Analysetechnik und Bioanalytik. Hier sah man eine optimale Ergänzung zum eigenen Portfolio. Daher wurden wir in den Gesprächen mit Bruker sehr unterstützt. Am Ende sagte man in der Schweiz aber: Ihr wisst schon, was Ihr da tut und wir vertrauen eurem Urteil.

LABORPRAXIS: Kommen wir einmal wieder zurück zur aktuellen Positionierung von Analytik Jena. Derzeit gibt es die Bereiche Analytical Instrumentation und Life Science. Wo wollen Sie die neuen Produkte eingliedern?

Klaus Berka: Mit den ICP-MS-Systemen adressieren wir sicher Anwender in beiden Bereichen. Gerade die Massenspektrometrie wird in der Pharmaforschung genauso eingesetzt wie bei den unterschiedlichsten Fragestellungen in der Umweltanalytik. Aber durch unsere Erfahrungen bei vorangegangenen Unternehmensintegrationen sehe ich auch hier keine großen Schwierigkeiten bei der Umsetzung.

Herr Berka, vielen Dank für das Gespräch.

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