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Fluoreszenzmikroskopie Artefaktfreie optische Schnitte erstellen

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

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In Apotome.2 sind drei Schieber integriert. Die Gitter werden passend zur mikroskopischen Vergrößerung automatisch im Strahlengang positioniert. (Bild: Zeiss Microimaging)
In Apotome.2 sind drei Schieber integriert. Die Gitter werden passend zur mikroskopischen Vergrößerung automatisch im Strahlengang positioniert. (Bild: Zeiss Microimaging)

Carl Zeiss hat eine neue, erweiterte Version von Apotome vorgestellt. Mit Apotome.2 werden die nun in einem Schieber integrierten drei Gitter automatisch passend zur entsprechenden mikroskopischen Vergrößerung ausgewählt und in den Strahlengang gefahren. Damit ist bei der Erstellung von optischen Schnitten immer eine perfekte Bildqualität gewährleistet und die Bedienung des Systems wird um einen weiteren Schritt vereinfacht. Apotome.2 verbindet somit die bewährten Leistungsmerkmale des Vorgängers Apotome mit einer optimierten Bedienung. Das Prinzip basiert auf strukturierter Beleuchtung. Hierbei wird eine Gitterstruktur in die Fokusebene des Präparates projiziert und über einen Scanning-Mechanismus in drei definierte Positionen verschoben. An jeder Gitterposition wird ein digitales Bild aufgenommen – die drei Rohbilder werden online zu einem optischen Schnitt mit verbessertem Kontrast und erhöhter Auflösung verrechnet. In dem Ergebnisbild gibt es keine Gitterstrukturen mehr. Die so erzeugten optischen Schnitte stehen sofort für die weitere Auswertung zur Verfügung. Für andere Anwendungen, beispielsweise im Screening großer Zellpopulationen, können einzelne optische Schnitte auch direkt bildanalytisch ausgewertet werden.

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