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Kühlsystem Automatisch und präzise tiefe Temperaturen für Spektroskopie oder Mikroskopie

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Die neue Cryostation von Montana Instruments erzeugt tiefe Temperaturen für unterschiedliche optische Experimenete über wiederholtes Komprimieren und Expandieren von Heliumgas. Die gewünschte Probentemperatur wird automatisch und präzise durch die Software eingestellt.

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Die Cryostation von Montana Instruments erzeugt präzise tiefe Temperaturen für unterschiedliche optische Experimente. (Bild: Montana Instruments)
Die Cryostation von Montana Instruments erzeugt präzise tiefe Temperaturen für unterschiedliche optische Experimente. (Bild: Montana Instruments)

Optische Experimente bei tiefen Probentemperaturen sind anspruchsvoll. So erfordert ein Badkryostat flüssiges Helium, welches mit seinem Siedepunkt von 4,2 K die Probe kühlt. Doch flüssiges Helium ist nicht nur teuer und zum Teil schwierig zu beschaffen, es erfordert auch Erfahrung in der sicheren Handhabung.

Einfacher geht es mit der Cryostation von Montana Instruments, die über einen geschlossenen Kühlkreislauf verfügt. Ein Kryokühler erzeugt tiefe Temperaturen über wiederholtes Komprimieren und Expandieren von Heliumgas. Die gewünschte Probentemperatur wird automatisch und präzise durch die Software eingestellt und für den Anwender bleibt nur die Aufgabe, seine Zieltemperatur in die Software ein zu geben. Damit ist jede Probentemperatur von 3 K bis 350 K leicht zugänglich.

Die würfelförmige Probenkammer ist direkt an den zweistufigen Kryokühler thermisch angebunden und verfügt über fünf optische Zugänge – einen an jeder Seite (mit Ausnahme des Bodens). Damit ist eine vielseitige Integration in optische Experimente möglich: Transmission in verschiedenen Winkeln, Reflextion, Lumineszenz, Streuung, etc..

Durch das obere Fenster bzw. ein optionales unteres Fenster kann die Cryostation auch für mikroskopische Aufbauten verwendet werden. Ein besonders kleiner Probenabstand wird durch Optimierung des Probenhalters und der Fenster (z.B. sehr dünne Fenster von ca. 150 µm) erreicht und dennoch befindet sich die Probe gleichzeitig im Vakuum bei tiefen Temperaturen. In Deutschland wird das System durch L.O.T Oriel vertrieben.

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