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Automatische Bildverarbeitung: So sagt ein Bild mehr als ...

| Autor / Redakteur: Dr. Klaus Mandelatz* / Dr. Ilka Ottleben

Abb. 1: Ein Bild ist schnell erstellt: Digitale Kameras und Smartphones sind einfach zu bedienen und erstellen in Sekundenschnelle dokumentationstaugliche Bilder.
Abb. 1: Ein Bild ist schnell erstellt: Digitale Kameras und Smartphones sind einfach zu bedienen und erstellen in Sekundenschnelle dokumentationstaugliche Bilder. (Bild: ©Patrick Daxenbichler - stock.adobe.com)

Dank der digitalen Fotografie sind Bilder zur eindeutigen Identifizierung von Objekten und ihrer Verarbeitung populär. Eine Hürde bei der Verwendung dieser Bilder ist allerdings die bislang fehlende automatische Übertragung und korrekte Verlinkung in der Unternehmenssoftware. Doch es gibt Lösungen für die automatische Bildverarbeitung .

Seit alters her werden Nummern zur Identifizierung, Handhabung oder Versand von Waren in praktisch jeder Auftragserfassung und Unternehmenssoftware verwendet. Barcodes und Pixelcodes sind die maschinenlesbare Form dieser Nummer: Barcodes wurden 1952 patentiert und kommerziell seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts verwendet.

Barcodes und ihre modernere 2D-Variante Pixelcodes werden heute für vielfältige Zwecke als Kennzeichnung von Produkten, beim Transport oder für Informationen benutzt. Mit festen und mobilen Barcodescannern bis hin zur Smartphone-App kann der Barcode erkannt und sein Inhalt verwendet werden.

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“

Objekte aller Art werden heute aber nicht nur mit Barcodes gekennzeichnet und erfasst, sondern auch fotografiert. Bei der Erfassung und Bearbeitung im Dienstleistungsgewerbe liegt der Wunsch nahe, den Eingang der Objekte nicht nur anhand von Barcodes zu dokumentieren, sondern gleichzeitig auch ein Bild in die Datenbank mit aufzunehmen. Typische Anwendungen sind beispielsweise:

  • ein Bild des Objektes in der hausinternen Datenbank;
  • Dokumentation des originalen Zustandes, um Transportschäden zu erkennen;
  • Identitätsnachweis des Objektes, um Verwechselungen auszuschließen;
  • Nachweis der hausinternen Bearbeitungsvorgänge.

Ein Bild ist schnell erstellt: Digitale Kameras und Smartphones sind einfach zu bedienen und erstellen in Sekundenschnelle dokumentationstaugliche Bilder.

Automatische Bildverarbeitung: Gibt es ein Problem?

Leider nicht nur eines: Bei der professionellen Verwendung von Bildern stößt man recht schnell auf mehrere Hindernisse, wenn Bilder fortlaufend aufgenommen und automatisch weiterverarbeitet werden:

  • Digitalkameras oder ein Fototisch übertragen das Bild keineswegs über ein geschütztes WLAN automatisch in das gewünschte Verzeichnis im Firmennetzwerk.
  • Der von der Kamera fortlaufend vergebene Dateiname IMAGxxxx.JPG ist bei der automatischen Zuordnung des Bildes in der Datenbank ebenfalls nicht hilfreich.

Solange es sich um eine einstellige Anzahl Bilder handelt, wäre eine manuelle Bearbeitung und Zuordnung kein großes Problem. Aber bei mehreren zehntausend Bildern im Jahr – so viel fällt beispielsweise in einem mittelständischen Analyselabor mindestens an – ist der Aufwand für eine manuelle Übertragung und nachträgliche manuelle Zuordnung der Bilder schlicht zu hoch.

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