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Selbstmanagement Balance statt Burnout

| Autor/ Redakteur: Theo Bergauer / Jürgen Schreier

Ist unser Leben erfüllt, sind wir glücklich. Ist unser Leben nur noch gefüllt, droht der Burnout. In fünf Runden kann man einem solchen Ausbrennen vorbeugen und persönliche Souveränität gewinnen.

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Persönlich in Balance zu sein, vehindert den Burnout. (Bild: Bergauer)
Persönlich in Balance zu sein, vehindert den Burnout. (Bild: Bergauer)

Ist unser Leben erfüllt, sind wir glücklich. Ist unser Leben nur noch gefüllt, droht das Burnout. Termine über Termine, die tägliche Jagd nach noch mehr Erfolg, Geld und Ansehen, ständige Aktivitäten und die Sorgen – um das Hier und Jetzt ebenso wie um die Zukunft – überrollen uns manchmal.

Zum Innehalten bleibt weder Zeit noch der Mut, könnte dies doch als Schwäche ausgelegt werden. Und schwach wollen wir schließlich nicht sein in einer Gesellschaft, in der Leistungswille und die Bereitschaft, über sich selbst hinauszuwachsen, zählt. Einmal können wir schon über uns selbst hinauswachsen; ein zweites Mal klappt das vielleicht auch noch. Wird dies jedoch zu einem Dauerzustand, drohen enorme Schäden – in menschlicher wie in gesellschaftlicher Hinsicht.

Ständige Erreichbarkeit wird von der Lust zur Last

In Unternehmen sind leistungsfähige Mitarbeiter gefragt. Doch diese Leistungsfähigkeit lässt sich nur erschließen und langfristig erhalten, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und sich deren Bedeutung bewusst sind. Noch vor einigen Jahren hätte sich wohl kaum jemand träumen lassen, mit welchen Herausforderungen wir heute täglich zu kämpfen haben.

Vor allem die ständige Erreichbarkeit, dank der modernen Errungenschaften unserer mobilen Welt, entwickelt sich immer mehr von der Lust zur Last. Hinzu kommt eine Fülle an Informationen, die auf uns einströmt – alles erst einmal aufnehmen, nach relevanten Daten filtern, diese verarbeiten und/oder weiterleiten.

Heute noch aktuell, wichtig und dringend, können Angaben und Daten morgen schon veraltet sein. Das Gefühl schleicht sich ein, umsonst gearbeitet zu haben, trotz aller Anstrengungen den Anforderungen nicht gerecht geworden zu sein.

Diese Schnelllebigkeit in allen Bereichen und der wachsende Druck führen oft zur totalen Erschöpfung. Was mental beginnt und sich seelisch ausbreitet, endet meist in einem körperlichen Zusammenbruch. Die Auswirkungen dessen, was wir uns täglich antun, sind schließlich so massiv, dass der zeitweise Ausstieg unumgänglich ist.

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