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Gedruckte Elektronik BASF entwickelt Hybridmaterialien für gedruckte Elektronik

Autor / Redakteur: Benedikt Stahl / Manja Wühr

Das gemeinsame Forschungsprojekt von BASF, Heidelberg und der TU Darmstadt geht in die nächste Phase. Bereits seit Sommer 2009 arbeiten die Forscher der beteiligten Partner an druckbaren Funktionsmaterialien, die ihr Anwendungsgebiet in organsichen Schaltungen sowie Solarzellen und organischen Leuchtdioden finden.

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Im Reinraum des Spitzenclusters arbeiten Forscher an den zukünftigen Anwendungen der gedruckten Elektronik.
Im Reinraum des Spitzenclusters arbeiten Forscher an den zukünftigen Anwendungen der gedruckten Elektronik.
(Bild: Heidelberger Druckmaschinen)

Darmstadt, Leverkusen – Die druckbare organische Elektronik erfordert völlig neue Materialien. Im Bereich der Nanostrukturierung arbeiten Experten der BASF an speziell designten Nanopartikeln, die als funktionale Bauelemente mithilfe neuer Prozesstechnologien in einer Art Baukastensystem zu Funktionsmaterialien zusammengebaut werden. In der Folge sollen diese zu einer druckbaren Suspension verarbeitet werden, die beim Projektpartner Heidelberg auf ihre Einsatzfähigkeit geprüft wird.

Der Hauptfokus der Forscher liegt dabei auf neuartigen Hybridmaterialien, die aus anorganischen und organischen Komponenten bestehen. Im gedruckten Film sollen diese perfekte elektronische Eigenschaften aufweisen. Seit 2009 konnten integrierte Produktionsprozesse für diese Hybridmaterialien entwickelt werden, die ohne Zwischenschritte, z.B. zur Stabilisierung der Materialien auskommen. In den dafür aufgebauten Anlagen ist die Herstellung der für die Drucksets benötigten Materialien bereits im Kilogramm-Maßstab möglich.

Um den besonderen Anforderungen beim Druck organischer Elektronik gerecht zu werden, arbeitet BASF auch an Suspensionen, die bei niedrigen Temperaturen verarbeitet werden können. So soll es möglich werden, die neu entwickelten Materialen im Roll-to-roll-Druckverfahren auf preiswerte flexible Polymerfolien aufzubringen.

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