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Größte F&E-Investition in Südasien BASF-Forschungszentrum in Indien eröffnet

Redakteur: Tobias Hüser

BASF eröffnet einen neuen Innovation Campus Asia Pacific im indischen Mumbai. Das Projekt umfasst eine geplante Investitionssumme von bis zu 50 Millionen Euro und ist die größte Investition in Forschung und Entwicklung (F&E) in Südasien.

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Sanjeev Gandhi, Mitglied des BASF-Vorstands, der indische Wissenschaftler Dr. R. A. Mashelkar, Dr. Harald Lauke, Leiter der technologieplattform Advanced Materials & Systems Research, Dr. Andrea Frenzel, Leiterin der Region South & East Asia bei BASF, Dr. Martin Brudermueller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BASF, und Raman Ramachandran, Leiter der BASF India (v.l.n.r.), bei der Eröffnung des Innovation Campus Asia Pacific.
Sanjeev Gandhi, Mitglied des BASF-Vorstands, der indische Wissenschaftler Dr. R. A. Mashelkar, Dr. Harald Lauke, Leiter der technologieplattform Advanced Materials & Systems Research, Dr. Andrea Frenzel, Leiterin der Region South & East Asia bei BASF, Dr. Martin Brudermueller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BASF, und Raman Ramachandran, Leiter der BASF India (v.l.n.r.), bei der Eröffnung des Innovation Campus Asia Pacific.
(Bild: BASF)

Mumbai/Indien – Mit dem neuen Innovation Campus werden die bisherigen F&E-Aktivitäten von BASF in Indien ausgeweitet und die globale und regionale Forschung für eine große Bandbreite an Spezialchemikalien integriert. Die Themengebiete umfassen dabei Reinigungsmittel und Körperpflege, Prozessentwicklung, Organische Synthese, Pflanzenschutz und viele weitere.

Die Forschungsaktivitäten von BASF in Indien wurden 2005 aufgebaut und 2014 um die Bereiche Agrarforschung, Organische Synthese, molekulare Modellierung und fortgeschrittene Prozessforschung erweitert. Im neuen Innovation Campus sind hochmoderne Labore für die chemische Synthese, Anwendungs- und Prozessentwicklung sowie Analytik. Er vereint alle neuen und bestehenden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der BASF in Mumbai unter einem Dach. Am Campus können bis zu 300 Wissenschaftler arbeiten, sodass hochrangige Wissenschaftler aus Indien und anderen Teilen der Welt zusammenarbeiten können.

300 Millionen Euro in vier Jahren investiert

„Wir sehen in Indien eine Nachfrage nach innovativen Lösungen in vielen Industrien, darunter Automobil, Lebensmittel und Ernährung”, sagt Sanjeev Gandhi, Mitglied des Vorstands von BASF und verantwortlich für Asien-Pazifik. Das Unternehmen hat seine Präsenz in Indien in den vergangenen Jahren ausgeweitet, sowohl hinsichtlich der lokalen Produktion, als auch mit maßgeschneiderten Lösungen für die Herausforderungen bei Mobilität, Wohnungsbau, Umweltschutz und Hygiene. Um dies zu ermöglichen, hat der Chemiekonzern in den letzten vier Jahren in Indien über seine lokalen Tochtergesellschaften BASF India, BASF Chemicals India und BASF Catalysts India etwa 300 Millionen Euro in die Bereiche Produktion und F&E investiert.

Der etwa 20.000 m2 große Campus ist ein offener Arbeitsbereich mit wissenschaftlichen und technischen Laboren, Büros, einem vollständigen Auditorium, einer Cafeteria und weiteren Mitarbeitereinrichtungen. Das Gebäude weist eine doppelte Fassade auf, um eine Überhitzung durch direkte Sonneneinstrahlung zu minimieren. Außerdem gibt es energieeffiziente LED-Lampen, eine Regenwassergewinnung, ein reflektierendes Dach mit Sonnenkollektoren sowie ein Windrad, um erneuerbare Energie zu erzeugen. Über 50 Prozent des Lichts im Gebäude werden durch erneuerbare Quellen generiert.

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Im Jahr 2016 hat die Forschungspipeline der BASF etwa 3.000 Projekte umfasst. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen bei 1,863 Milliarden Euro. Weltweit arbeiten rund 10.000 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung. Der Chemiekonzern pflegt ein Kooperationsnetzwerk mit etwa 600 exzellenten Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen auf der ganzen Welt.

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