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Sparmaßnahmen bei BASF

BASF plant Einsparungen in Milliardenhöhe

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Die Entwicklung falle in den Regionen unterschiedlich aus: Die aufstrebenden Märkte bleiben die globalen Wachstumstreiber; Asien-Pazifik ist bereits heute der größte Chemiemarkt. BASF geht davon aus, dass Westeuropa wieder auf einen Wachstumskurs zurückkehrt, allerdings auf einem niedrigen Niveau. Wettbewerbsfähige Rohstoffkosten und eine expandierende Wirtschaft werden das Wachstum der Chemieproduktion in Nordamerika vorantreiben.

Schneller wachsen, als die globale Chemieproduktion

Für die kommenden Jahre hat BASF das Ziel, den Umsatz leicht schneller zu steigern als die globale Chemieproduktion; beim Ebitda will das Unternehmen deutlich stärker wachsen als die globale Chemieproduktion. „Wir werden auch weiterhin Wert schaffen als ein Unternehmen. Unser Verbundkonzept hat unseren Erfolg in den vergangenen 150 Jahren begründet, und es wird auch in Zukunft zu unserem Erfolg beitragen“, sagte Bock. Um ihre Ziele zu erreichen, hat BASF die folgenden Prioritäten für ihr Geschäft gesetzt:

  • Innovationen: Dieses Jahr wird BASF ihr Ziel erreichen, 10 Milliarden Euro Umsatz mit Produkten und Lösungen zu erwirtschaften, die seit 2010 auf dem Markt sind. BASF will ihre Forschungs- und Entwicklungsausgaben bei rund 3 % des Umsatzes, ohne Öl & Gas, halten.
  • Investitionen: Nach einigen Jahren mit großen Investitionsprojekten wird BASF in den nächsten Jahren die Investitionsausgaben auf ein Niveau leicht oberhalb der Abschreibungen absenken.
  • Stetiges Portfoliomanagement: In rund 70 % ihrer Geschäfte gehört BASF zu den Top drei im Markt. Durch ihre Innovations-Pipeline sowie Akquisitionen wird BASF Geschäfte im Bereich Spezialitäten und Lösungen hinzugewinnen. Das Unternehmen wird aber auch weiterhin nach besseren Eigentümern für Geschäfte suchen, die nur begrenzt zur Unternehmensstrategie passen.
  • Nachhaltigkeit: BASF hat etwa 98 % ihres Portfolios mit mehr als 60.000 spezifischen Produktanwendungen unter Nachhaltigkeitsaspekten bewertet. BASF hat das Ziel, den Anteil der Produkte und Lösungen weiter zu steigern, die einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette leisten.
  • Operative Exzellenz: BASF hat ein weiteres Programm für operative Exzellenz unter dem Namen Driv E – Drive Efficiency angekündigt. Es wird von 2016 bis 2018 laufen und zielt ab auf einen jährlichen Beitrag zum Ergebnis von einer Milliarde Euro von Ende 2018 an.

BASF strebt weiterhin einen hohen Cashflow an. Von 2010 bis 2014 hat BASF mehr als 15 Milliarden Euro an Free Cashflow generiert. In diesen fünf Jahren hat BASF 12 Milliarden Euro an Dividenden ausgeschüttet. „Wir wollen weiterhin eine attraktive Rendite erzielen. Unser Ziel ist es, eine hohe Prämie auf unsere Kapitalkosten zu erwirtschaften. Wir streben weiterhin an, unsere Dividende jährlich zu steigern“, sagte Dr. Hans-Ulrich Engel, Finanzvorstand der BASF.

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