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Wachstums- und Ertragsziele erreicht

BASF schließt solides Geschäftsjahr 2016 ab

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Der Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter betrug 4,1 Milliarden Euro nach 4,0 Milliarden Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie stieg von 4,34 Euro auf 4,42 Euro.

Dividendenvorschlag von drei Euro

In einem volatilen Marktumfeld entwickelte sich der Kurs der BASF-Aktie sehr positiv und lag Ende 2016 mit 88,31 Euro rund 25 % über dem Schlusskurs des Vorjahres. Bei Wiederanlage der Dividende betrug die Wertentwicklung der BASF-Aktie 30 % und lag deutlich über der von DAX 30 (+7 %), DJ EURO STOXX 50 (+4 %) und MSCI World Chemicals (+11 %). „Wir setzen unsere Dividendenpolitik fort und werden der Hauptversammlung vorschlagen, die Dividende erneut zu erhöhen, um 0,10 Euro auf 3,00 Euro“, so Bock. Auf Basis des Jahresschlusskurses 2016 bietet die BASF-Aktie damit eine hohe Dividendenrendite von 3,4 %.

Ausblick für das Jahr 2017

Bock: „Wir sind verhalten optimistisch für 2017. Wir wollen weiter wachsen, wozu alle Segmente beitragen sollen. Wichtiger ist: Unser Ergebnis soll wieder ansteigen, auch im Öl-und-Gas-Geschäft. Die Weltwirtschaft wird 2017 voraussichtlich etwa so schnell wachsen wie im Jahr 2016. Angesichts erheblicher politischer Unsicherheiten wird die Volatilität weiter hoch bleiben.“ Eine deutliche Abschwächung des Wachstums in der Europäischen Union wird erwartet. Für die USA wird derzeit von einer leichten Wachstumsbelebung ausgegangen. In China wird sich das Wachstum voraussichtlich weiter abschwächen. Es wird angenommen, dass die Rezessionen in Brasilien und Russland enden.

Folgende wirtschaftliche Rahmenbedingungen für das Jahr 2017 liegen dem Ausblick der BASF zugrunde (Vorjahreswerte in Klammern):

  • Wachstum der Weltwirtschaft von +2,3 % (+2,3 %)
  • Wachstum der globalen Chemieproduktion (ohne Pharma) von +3,4 % (+3,4 %)
  • Wechselkurs von durchschnittlich 1,05 Dollar/Euro (1,11 Dollar/Euro)
  • Ölpreis (Brent) von 55 Dollar/Barrel im Jahresdurchschnitt (44 Dollar/Barrel)

Im Jahr 2017 wird ein deutliches Umsatzwachstum für die BASF-Gruppe erwartet. Dazu werden ein leicht höherer Umsatz im Segment Performance Products sowie deutliche Steigerungen in den übrigen Segmenten sowie von Sonstige beitragen.

Bock: „Das Ebit vor Sondereinflüssen wollen wir im Vergleich zu 2016 leicht steigern. Wir erwarten deutlich höhere Beiträge im Segment Oil & Gas. In den Segmenten Performance Products, Functional Materials & Solutions sowie Agricultural Solutions gehen wir von einem leicht höheren Ebit vor Sondereinflüssen aus und bei Chemicals von einem Beitrag auf dem Niveau des Vorjahres.“

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