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Wachstums- und Ertragsziele erreicht

BASF schließt solides Geschäftsjahr 2016 ab

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Angesichts der großen Unsicherheiten im wirtschaftlichen und politischen Umfeld wird BASF ihre strenge Ausgaben- und Kapitaldisziplin fortsetzen. Hierzu zählt das Exzellenzprogramm Drive. Das Unternehmen erwartet daraus ab Ende 2018 einen Ergebnisbeitrag von jährlich rund einer Milliarde Euro im Vergleich zum Basisjahr 2015. Der Ergebnisbeitrag lag 2016 bei 350 Millionen Euro.

BASF will Investitionen zurückfahren

Nach einer Phase hoher Investitionen hat BASF diese wie angekündigt um mehr als eine Milliarde Euro zurückgefahren. Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich 2016 auf 3,9 Milliarden Euro (ohne Sachanlagenzugänge aus Akquisitionen, aktivierte Explorationen, Rückbauverpflichtungen und IT-Investitionen). „Wir wollen in den kommenden Jahren auf vergleichbarem Niveau investieren. Wir werden nun die vorhandenen Kapazitäten unserer neuen Anlagen nutzen und damit beim Mengenwachstum an die Dynamik des Vorjahres anknüpfen“, sagte Bock.

Entwicklung der Segmente im 4. Quartal und Gesamtjahr 2016

Im 4. Quartal 2016 nahm der Umsatz im Segment Chemicals mengen- und preisbedingt um 12 % auf 3,6 Milliarden Euro zu. Das Ebit vor Sondereinflüssen stieg um 386 Millionen Euro auf 635 Millionen Euro, vor allem durch verbesserte Margen, insbesondere bei Isocyanaten und Crackerprodukten.

Im Gesamtjahr ging der Umsatz um 8 % auf 13,5 Milliarden Euro zurück. Grund hierfür waren niedrigere Preise infolge gesunkener Rohstoffpreise, insbesondere bei Petrochemicals. Gestiegene Mengen konnten dies nicht kompensieren. Das Ebit vor Sondereinflüssen sank um 92 Millionen Euro auf 2,1 Milliarden Euro, vor allem infolge höherer Fixkosten aus der Inbetriebnahme neuer Produktionsanlagen. Auch rückläufige Margen bei Petrochemicals und Intermediates minderten das Ebit vor Sondereinflüssen; Margensteigerungen bei Isocyanaten im Bereich Monomers wirkten gegenläufig.

Im Segment Performance Products ging der Umsatz im 4. Quartal um 1 % auf 3,6 Milliarden Euro zurück. Das Ebit vor Sondereinflüssen stieg aufgrund verbesserter Margen leicht auf 231 Millionen Euro. Im Gesamtjahr lag der Umsatz mit 15,0 Milliarden Euro um 4 % unter dem Wert des Vorjahres. Dies ist vor allem auf rückläufige Verkaufspreise und die 2015 erfolgten Devestitionen zurückzuführen. Das Ebit vor Sondereinflüssen stieg um 379 Millionen Euro auf 1,7 Milliarden Euro. Maßgeblich hierfür waren die signifikant niedrigeren Fixkosten infolge von Restrukturierungsmaßnahmen und striktem Fixkosten­management sowie die verbesserten Margen.

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