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Enzymtechnologie BASF setzt verstärkt auf Enzymtechnologie

| Redakteur: Tobias Hüser

BASF investiert in industrielle Enzymtechnologie und hat dafür den Kauf von Henkels Enzymtechnologie für Wasch- und Reinigungsmittel bekannt gegeben. Darüber hinaus hat der Chemiekonzern mit dem amerikanischen Biotechnologieunternehmen Dyadic International eine Lizenzvereinbarung getroffen, die BASF die Nutzung einer neuen Produktionstechnologie ermöglicht. Eine weitere Kooperationsvereinbarung im Bereich F&E unterzeichneten die Ludwigshafener mit Direvo Industrial Biotechnology, mit dem Ziel ein Futtermittelenzym zu entwickeln.

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„Die erworbenen Technologien sind eine Voraussetzung dafür, unsere Geschäftstätigkeit im Bereich Enzyme in attraktiven globalen Marktsegmenten weiter zu entwickeln und zu stärken“, sagte Michael Heinz, Vorstandsmitglied der BASF, zu den Transaktionen.
„Die erworbenen Technologien sind eine Voraussetzung dafür, unsere Geschäftstätigkeit im Bereich Enzyme in attraktiven globalen Marktsegmenten weiter zu entwickeln und zu stärken“, sagte Michael Heinz, Vorstandsmitglied der BASF, zu den Transaktionen.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Die BASF erweitert ihr Know-how in Sachen Enzymtechnologie für die Bereiche Tierernährung sowie Wasch- und Reinigungsmittel. Die Übernahme von Henkels Enzymtechnologie umfasst die Produktion von Enzymen für Wasch- und Reinigungsmittel sowie die damit verbundenen geistigen Eigentumsrechte. Das Recht zur Verwendung der Technologie für den Eigenbedarf, einschließlich Rücklizenzierung, verbleibt bei Henkel.

Mit Dyadic International aus Jupiter im US-Bundesstaat Florida hat BASF eine nicht-exklusive, weltweite Forschungs- und Lizenzvereinbarung für Dyadics C1-Produktionsstamm getroffen. Die Vereinbarung bietet BASF die Möglichkeit, die patentierte C1-Plattform für die Generkennung, Expression und Produktion von Enzymen und anderen Proteinen des amerikanischen Unternehmens zu nutzen. BASF beteiligt sich finanziell an den F&E-Kosten in den Forschungslaboren von Dyadic.

Last but not least intensiviert der Chemiekonzern seine Zusammenarbeit mit Direvo Industrial Biotechnology im Bereich Enzyme für Futtermittel. Gemeinsam werden beide Seiten eine Protease für Schweine und Geflügel entwickeln. Proteasen werden immer häufiger bei Futtermitteln eingesetzt, um die Verdaulichkeit von Soja zu verbessern. Dieses neue Produkt soll Tieren bei der Aufnahme und Verarbeitung der Nährstoffe unterstützt somit ihr Wohlbefinden verbessern.

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