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Energieeffizienz BASF steigert Energieeffizienz um 19 Prozent

| Redakteur: Tobias Hüser

BASF kann in Sachen Umwelt, Gesundheit und Sicherheit mit Blick auf das Jahr 2012 beeindruckende Zahlen aufweisen. Das Unternehmen steigerte seine Energieeffizienz im Vergleich zum Jahr 2002 um 19 %. Auch der Treibhausgasausstoß pro Tonne Verkaufsprodukt sank um 32 %. Nahzu halbiert haben sich die Arbeitsunfälle.

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Produktsicherheit auf gutem Weg: BASF hat bereits 45 % des Ziels erreicht, die Risikobewertung ihrer Verkaufsprodukte bis zum Jahr 2020 zu überprüfen.
Produktsicherheit auf gutem Weg: BASF hat bereits 45 % des Ziels erreicht, die Risikobewertung ihrer Verkaufsprodukte bis zum Jahr 2020 zu überprüfen.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – BASF hat die Energieeffizienz im letzten Jahr gegenüber dem Jahr 2002 um 19,3 % gesteigert. Auch die Treibhausgasemission pro Tonne Verkaufsprodukt und die Anzahl der Arbeitsunfälle konnten jeweils um 31,7 % und 48 % reduziert werden.

Mit Blick in die Zukunft hat sich das Chemieunternehmen für das Jahr 2020 weltweite Ziele gesetzt. So soll die Treibhausgasemissionen pro Tonne Verkaufsprodukt um 40 % im Vergleich zum Basisjahr 2002 sinken und die Energieeffizienz um 35 % steigen (ohne Oil & Gas). „Diese Ziele sind sehr ehrgeizig, denn unsere Chemieanlagen arbeiten im europäischen Vergleich heute schon überdurchschnittlich effizient. Insgesamt sind wir beim Klimaschutz auf einem guten Weg“, sagt Dr. Ulrich von Deessen, Leiter des Kompetenzzentrums Umwelt, Gesundheit und Sicherheit und Klimaschutzbeauftragter der BASF.

2012 hat der Konzern bei der Erreichung beider Ziele allerdings leichte Rückschritte gemacht: Im Vorjahr hatte das Unternehmen bereits 34,6 % weniger Treibhausgase pro Tonne Verkaufsprodukt ausgestoßen und die Energieeffizienz um 25,7 % gegenüber 2002 gesteigert. Die Veränderung zum Vorjahr liegt unter anderem an Wartungsarbeiten an Produktionsanlagen.

Im Bereich Oil & Gas hat die BASF Ende 2012 das Abfackeln von Erdölbegleitgas im Routinebetrieb eingestellt – das gilt für alle Produktionsstätten, an denen Erdöl gefördert wird. Allein dadurch vermeidet das Unternehmen jährlich den Ausstoß von etwa 2 Millionen Tonnen Treibhausgasen.

Emission in Luft und Wasser

Im letzten Jahr sanken auch die absoluten Emissionen luftfremder Stoffe aus den Chemieanlagen – genau genommen um 63,1 % auf 31 580 Tonnen (2011: minus 59,9 %). Bis 2020 strebt das Unternehmen gegenüber 2002 einen Rückgang um 70 % an.

Auch die Emission in Wasser konnte im letzten Jahr reduziert werden: Im Vergleich zu 2002 sanken die Emissionen organischer Stoffe in das Wasser um 76,4 % (2011: minus 73,5 %) und von Stickstoff um 87,3 % (2011: minus 87,2 %). Die Abwässer enthielten 26 Tonnen Schwermetalle, was einer weltweiten Reduzierung von 56,8 % (2011: minus 60,8 %) entspricht.

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