English China
Suchen

Jahresbilanz und Ausblick BASF steigert Umsatz, plant weitere Sachanlagen und setzt sich neue Ziele

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die BASF hat die Ergebnisse von 2010 übertroffen und setzt sich für das Geschäftsjahr 2012 neue Ziele in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Sicherheit. 2011 investierte der Chemieriese hohe Summen in Sachanlagen, Forschung und Entwicklung und plant weitere Anlagen und Akquisitionen.

Firmen zum Thema

Die BASF will 2012 weiter hoch hinaus. (Bild: BASF)
Die BASF will 2012 weiter hoch hinaus. (Bild: BASF)

Ludwigshafen – 2011 war ein investitionsreiches Jahr für die BASF. Insgesamt investierte das Chemieunternehmen 3,4 Milliarden Euro in Sachanlagen und immaterielles Vermögen. Das übertrifft den Wert des Vorjahreszeitraums um 862 Millionen Euro. Wesentliche Investitionen, die 2011 in Betrieb gingen, waren der Ausbau des Standortes in Nanjing/China, der Bau einer Methylamin-Anlage am Standort Geismar/Louisiana, der Bau einer Oleum-/Schwefelsäure-Anlage am Standort Antwerpen/Belgien sowie die Erweiterung des europäischen Erdgasnetzes der BASF. (Detaillierte Informationen, über Investitionen und Anlagenbau weltweit, gibt es in der umfangreichen Datenbank für Großanlagenbau)

Bei Umsatz und Ergebnis wurden die Werte von 2010 laut Unternehmensinformationen deutlich übertroffen. Verglichen mit dem Jahr 2010 stieg der Umsatz 2011 um 15 Prozent auf 73,5 Milliarden Euro. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 4 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro.

Ziele für 2012

Das Ludwigshafener Unternehmen will seinen Umsatz in diesem Jahr wieder erheblich steigern und plant die Erhöhung der weltweiten Forschungsausgaben auf 1,7 Milliarden Euro. Das überträfe die Investitionssumme von 2011 um 100 Millionen Euro.

Die BASF will außerdem die Energieeffizienz ihrer Anlagen erhöhen und Emissionen weiter senken. Die Energieeffizienz, definiert als Menge der hergestellten Verkaufsprodukte bezogen auf den Primärenergiebedarf, soll bis 2020 weltweit um 35 Prozent gesteigert werden. Außerdem soll der Treibhausgasausstoß pro Tonne Verkaufsprodukt um 40 Prozent verringert werden.

Im Bereich Gesundheit misst die BASF ihre Leistung künftig mit einem neuen, erweiterten Indikator, dem „Health Performance Index“. Er enthält die Kriterien Berufskrankheiten, medizinische Notfallplanung, Erste Hilfe, arbeitsmedizinische Vorsorge und Gesundheitsförderung. Zur Verbesserung von Arbeits- und Transportsicherheit will das Unternehmen die Unfallzahlen bis 2020 deutlich senken. Arbeitsunfälle sollen zum Basisjahr 2002 um 80 Prozent, Transportunfälle zum Basisjahr 2003 um 70 Prozent gesenkt werden.

(ID:32140110)