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Neues F&E-Zentrum in Schanghai

BASF treibt Investitionen in Forschung und Entwicklung in Asien voran

| Redakteur: Alexander Stark

In den Aufbau der neuen Einrichtungen mit einer Fläche von 5.000 Quadratmetern wurden rund 35 Millionen Euro investiert. Hier befinden sich das Automotive Application Center und das Forschungs- und Entwicklungszentrum für Prozesskatalysatoren.
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In den Aufbau der neuen Einrichtungen mit einer Fläche von 5.000 Quadratmetern wurden rund 35 Millionen Euro investiert. Hier befinden sich das Automotive Application Center und das Forschungs- und Entwicklungszentrum für Prozesskatalysatoren. (Bild: Consight/ BASF)

BASF will seine regionale Innovationskraft durch eine neue Einrichtungen am Innovation Campus Schanghai ausbauen. Dadurch soll die Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie vertieft und den Kunden aus der chemischen Industrie Zugang zu neuen Prozesskatalysatoren ermöglicht werden.

Ludwigshafen; Schanghai/China – In den Bau der neuen Gebäude mit einer Fläche von 5.000 Quadratmetern wurden 35 Millionen Euro investiert. Dort sind das Automotive Application Center und das Forschungs- und Entwicklungszentrum für Prozesskatalysatoren untergebracht.

Anlässlich der Eröffnung präsentierte das Unternehmen eine Reihe an neuen Lösungen und Produkten, die vor Ort entwickelt wurden und sich an Kunden aus der Automobil-, Bau- und Chemieindustrie, sowie an Konsumgüterhersteller richten. Zudem brachte der Chemiekonzern zum selben Anlass ein neuartiges, wasserbasiertes Lacksystem auf den Markt.

Am Innovation Campus Schanghai sollen die F&E-Kompetenzen in den Bereichen Advanced Materials, chemische Verfahrenstechnik und Katalysatoren durch die Integration neuer Technologien und die Bildung von Teams weiter ausgebaut werden, erklärte Dr. Harald Lauke, President Advanced Materials & Systems Research und Research Representative Asia Pacific. Seit 2012 sind hier bereits rund 180 Millionen Euro investiert worden.“

F&E-Zentrum für Prozesskatalysatoren

Das am selben Standort angesiedelte neue F&E-Zentrum wird sich auf die Entwicklung von Prozesskatalysatoren konzentrieren, die speziell auf die Bedürfnisse von Kunden in Asien-Pazifik zugeschnitten sind.

Das Zentrum beherbergt hochspezialisierte Prüfanlagen zur Leistungsbewertung von Feststoffkatalysatoren sowie modernste Einrichtungen zur Verarbeitung von Feststoffen. Wissenschaftler entwickeln dort neue Materialien für bestehende und neue katalytische Anwendungen. In der Einrichtung werden Feststoffverfahren wie Fällung, Trennung, Formulierung, Dünnschicht-Lackierung, Trocknung und Verarbeitung konzipiert und optimiert. Das F&E-Zentrum wird auch zur Erweiterung der Kapazitäten für neue, auf den regionalen Markt ausgelegte Prozesskatalysatoren und Adsorber beitragen. Hierbei kooperiert das Unternehmen nach eigenen Angaben eng mit seinen Kunden in Asien-Pazifik. Die neue Einrichtung ergänzt den bestehenden Produktionsstandort in Caojing, Schanghai, wo der Konzern bereits im Weltmaßstab Prozesskatalysatoren herstellt.

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