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Palm-Fortschrittsbericht

BASF verringert CO2-Fußabdruck mit nachhaltigem Palmöl

| Redakteur: Alexander Stark

Als einer der weltweit führenden Verarbeiter für Palmprodukte hat sich BASF verpflichtet, regelmäßig über den Fortschritt und die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette zu berichten.
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Als einer der weltweit führenden Verarbeiter für Palmprodukte hat sich BASF verpflichtet, regelmäßig über den Fortschritt und die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette zu berichten. (Bild: gemeinfrei / Pixabay)

BASF hat die dritte Ausgabe des Palm-Fortschrittsberichts mit den Zahlen für 2018 veröffentlicht. Demnach hat das Unternehmen im vergangenen Jahr rund 70 % seines Palmölbedarfs mit zertifiziert nachhaltigem PKO gedeckt.

Ludwigshafen – Palmöl und Palmkernöl (PKO) sowie deren Derivate zählen zu den wichtigsten nachwachsenden Rohstoffen, die BASF verarbeitet. Sie werden hauptsächlich für die Herstellung von Inhaltsstoffen für die Kosmetik-, Wasch- und Reinigungsmittelindustrie sowie für die menschliche Ernährung verwendet. Im vergangenen Jahr kaufte das Unternehmen 127.000 Tonnen zertifiziert nachhaltiges PKO. Dies entspricht rund 70 % des durch den Konzern 2018 eingekauften Gesamtvolumens der beiden Rohstoffe.

Damit rückt das selbst gesteckte Ziel in greifbare Nähe: Das Unternehmen will bis Ende 2020 ausschließlich RSPO-zertifiziertes nachhaltiges Palm- und PKO beziehen. Erstmals wird in dem Bericht der CO2-Fußabdruck (PCF) bei der Beschaffung von zertifiziertem nachhaltigen PKO genannt. Im Vergleich zum konventionellen Erwerb spart das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 200.000 Tonnen CO2 ein. Die RSPO-zertifizierte Produktion von PKO zeigt rund 36 % geringere Auswirkungen auf die globale Erwärmung als die Beschaffung von nicht zertifiziertem Öl. Der PCF wird nach den Anforderungen und Richtlinien für die Quantifizierung gemäß ISO „14067:2018-08 Treibhausgase – CO2-Fußabdruck von Produkten“ berechnet.

Der Anbau von Ölpalmen wird wegen seiner Auswirkungen auf die Umwelt kritisiert. BASF teile die Bedenken in Bezug auf die Auswirkungen des Anbaus von Ölpalmen auf den tropischen Regenwald, den Verlust der Biodiversität und auf lokale Gemeinschaften, hieß es in einer Mitteilung. Daher ist das Unternehmen Mitglied im Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) und unterstützt die zertifizierte nachhaltige Landwirtschaft von Ölpalmen durch den RSPO.

Als einer der weltweit führenden Verarbeiter für Palmprodukte hat sich der Ludwigshafener Konzern verpflichtet, regelmäßig über den Fortschritt und die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette zu berichten, die sie bei der Förderung einer nachhaltigen Lieferkette von Oleoderivaten macht. Der Palm-Fortschrittsbericht beschreibt das Dilemma der Entwicklung von Ölpalmplantagen und die damit auftretenden Umweltbelastungen. Er erläutert ferner die Beschaffungsrichtlinien des Unternehmens für Palmöl, die 2016 erstmalig veröffentlicht wurden, sowie das Engagement zur Einbeziehung von Kleinbauern.

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