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Bayer Hauptversammlung

Bayer blickt auf sehr erfolgreiches Jahr 2015 zurück

| Redakteur: Matthias Back

(Bild: Bayer)

Für den Bayer-Konzern war 2015 ein strategisch und operativ sehr erfolgreiches Jahr. Der Umsatz des Konzerns erhöhte sich im vergangenen Jahr um 12,1 % auf den historischen Höchstwert von 46,3 Milliarden Euro. Die Mitarbeiter werden mit rund 1,1 Milliarden Euro am Unternehmenserfolg beteiligt. Der Start ins Geschäftsjahr 2016 verlief ebenfalls planmäßig.

Leverkusen – Bayer sieht sich auf einem gute Weg und für die Zukunft gerüstet. „Wir haben alle notwendigen Schritte unternommen, damit Bayer ein reines Life-Science-Unternehmen wird“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers am Freitag auf der Hauptversammlung in Köln. „In einem schwierigen Marktumfeld haben wir unsere Kunststoffsparte erfolgreich an die Börse gebracht. Unser Kerngeschäft sind jetzt die Life Sciences.“ Zugleich sei 2015 operativ ein weiteres Rekordjahr in der Geschichte von Bayer gewesen. Die Aktionäre sollen an diesem Erfolg mit einer Erhöhung der Dividende auf 2,50 (Vorjahr: 2,25) Euro beteiligt werden. Mit Blick auf die weitere Entwicklung des Unternehmens zeigte Dekkers sich zuversichtlich und betonte: „Für Bayer sind Innovationen die Zukunft.“

Der Umsatz des Konzerns erhöhte sich im vergangenen Jahr um 12,1 % auf den historischen Höchstwert von 46,3 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte (wpb.) entsprach das einem Zuwachs von 2,7 %. Auch beim Ergebnis erzielte Bayer neue Rekorde. So stieg das EBIT um 15,8 % auf 6,3 Milliarden Euro und das EBITDA vor Sondereinflüssen um 18,2 % auf 10,3 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft erhöhte sich um 16,0 % auf 6,83 Euro.

Bayer steckt 4,3 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung

Bayer wachse auf sehr solider Basis, führte Dekkers aus. Damit das so bleibe, habe Bayer die Investitionen in die Zukunft weiter erhöht und 2015 rund 4,3 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Das waren 740 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. „Damit stärken wir unsere Innovationskraft. Damit sichern wir die Grundlage für künftiges Wachstum“, so der Vorstandsvorsitzende.

Auch 2015 seien die neueren Pharma-Produkte die stärksten Wachstumstreiber von Bayer gewesen. Insgesamt stieg der Umsatz von Pharmaceuticals um wpb. 9,9 % auf 13,7 Milliarden Euro. Die neueren Produkte – der Blutgerinnungshemmer Xarelto, das Augenmedikament Eylea, die Krebsmittel Stivarga und Xofigo sowie Adempas gegen Lungenhochdruck – erzielten ein sehr starkes Wachstum von insgesamt währungsbereinigt 42 % auf 4,2 Milliarden Euro. „Das zeigt: Wir bringen unsere Erfindungen aus dem Labor erfolgreich zum Kunden“, sagte Dekkers.

Im Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten (Consumer Care) stieg der Umsatz im vergangenen Jahr auf 6,1 Milliarden Euro. Wpb. war das ein Zuwachs um 6,1 %, nominal sogar um 43 %. „Das lag vor allem an den von Merck & Co. erworbenen Produkten“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende.

Im Agrargeschäft (Crop Science) nahm der Umsatz ebenfalls zu, und zwar um wpb. 1,7 % auf 10,4 Milliarden Euro. „Damit sind wir in einem schwachen Marktumfeld stärker gewachsen als unsere wichtigsten Wettbewerber im Durchschnitt“, betonte Dekkers.

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