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Fokus auf rezeptfreie Marken

Bayer bringt Verkauf von Coppertone an Beiersdorf in trockene Tücher

| Redakteur: Alexander Stark

Bayer hat den Verkauf der Marke Coppertone an Beiersdorf für ca. 500 Millionen Euro abgeschlossen. Die beiden Unternehmen hatten im Mai dieses Jahres eine entsprechende Vereinbarung geschlossen.

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Bayer schließt den Verkauf der Markenikone Coppertone an Beiersdorf ab.
Bayer schließt den Verkauf der Markenikone Coppertone an Beiersdorf ab.
(Bild: Bayer)

Leverkusen – Seit den Vertragsunterzeichnungen über den Verkauf der Marke Coppertone von Bayer an Beiersdorf wurde das Geschäft erfolgreich ausgegliedert. Die üblichen Bedingungen für den Abschluss der Transaktion – einschließlich der Zustimmung der Kartellbehörden – sind erfüllt. Damit kann sich der Leverkusener Konzern wie angekündigt noch stärker auf den Ausbau seines Kerngeschäfts mit rezeptfreien Marken konzentrieren.

Coppertone war die erste Sonnenschutzmarke, die 1944 auf den US-Markt kam. Sie wird in den USA, Kanada und China vertrieben. Im Jahr 2018 erzielte Bayer einen Umsatz von etwa 195 Millionen Euro mit dem Produkt. Das Unternehmen hatte die Marke Ende 2014 übernommen.

Beiersdorf hat nun die weltweiten Produktrechte erworben und übernimmt die rund 450 Mitarbeiter des Geschäfts in den USA, Kanada und China – darunter Vertrieb und Marketing, Forschung & Entwicklung und weitere Bereiche – sowie das Produktionswerk in Cleveland (Tennessee, USA).

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