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Forschungsstipendien Bayer-Stiftung kooperiert mit Humboldt-Stiftung

| Redakteur: Doris Popp

Die Bayer Science & Education Foundation und die Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben künftig gemeinsame Forschungsstipendien. Die Bayer Stiftung stellt hierfür bis 2018 insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung und finanziert damit jährlich zehn Humboldt-Bayer-Forschungs-Stipendien.

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Prof. Dr. Wolfgang Plischke, Mitglied des Vorstands der Bayer AG und Vorstand der Stiftung: „Für Bayer geht es darum, die besten Nachwuchstalente zu fördern und den Dialog innerhalb der Lebenswissenschaften, Chemie und Pharmazie weltweit zu stärken.“
Prof. Dr. Wolfgang Plischke, Mitglied des Vorstands der Bayer AG und Vorstand der Stiftung: „Für Bayer geht es darum, die besten Nachwuchstalente zu fördern und den Dialog innerhalb der Lebenswissenschaften, Chemie und Pharmazie weltweit zu stärken.“
(Bild: Bayer)

Leverkusen – Die Stipendiaten werden gemeinsam mit den Bewerbern um ein reguläres Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden aus den Fachbereichen Lebenswissenschaften, Chemie und Pharmazie ausgewählt. Die ausgewählten Stipendiaten erhalten neben den üblichen Förderleistungen der Humboldt-Stiftung zusätzlich Angebote von Bayer. So bieten das Unternehmen und seine Stiftung Kontakte zu Personen im Konzern, laden ein zu Veranstaltungen oder zu Treffen von Stiftungsalumni, beraten in Karrierefragen und zur Jobsuche, stellen Mentoren und ermöglichen Betriebsbesichtigungen.

„Für Bayer geht es darum, die besten Nachwuchstalente zu fördern und den Dialog innerhalb der Lebenswissenschaften, Chemie und Pharmazie weltweit zu stärken. Dabei setzen wir als einen wichtigen Baustein auf die Partnerschaft mit dem weltweit einmaligen Netzwerk der Humboldt-Stiftung“, erläutert Prof. Dr. Wolfgang Plischke, für Innovation, Technologie und Nachhaltigkeit verantwortliches Vorstandsmitglied der Bayer AG und Vorstand der Stiftung.

Für die Humboldt-Stiftung ist die Kooperation mit führenden Unternehmen wie Bayer ein wichtiges Instrument, um mehr Stipendien vergeben zu können und zugleich die Durchlässigkeit zwischen Industrie und Forschung zu erhöhen. Hiervon, so Generalsekretär Enno Aufderheide, würden die Geförderten, die Unternehmen und die Humboldt-Stiftung gleichermaßen profitieren. „Wir erreichen so Forscher, die an einer Fortsetzung ihrer Karriere in einem weltweit präsenten, forschungsorientierten Unternehmen interessiert sind und die sich bislang weniger für ein Humboldt-Stipendium interessieren“, sagte Aufderheide.

Die Bayer Science & Education Foundation fördert Menschen, die besonderes Engagement zeigen und Herausragendes auf ihrem Gebiet leisten – auch und gerade, wenn sie erst am Anfang einer wissenschaftlichen Karriere stehen. So reicht die Bandbreite der Förderung von Schulprojekten über Stipendien für Schüler, Auszubildende und Studierende bis hin zur Ehrung renommierter Wissenschaftler. Der inhaltliche Fokus liegt auf Naturwissenschaft, Technik und Medizin.

Im Rahmen des Schulförderprogramms unterstützt die Stiftung Schulprojekte, die durch zusätzliche Bildungsangebote den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht besser, innovativer und attraktiver machen. Das Bayer Fellowship Program ermöglicht durch Stipendienvergabe wissenschaftlich ambitionierten, jungen Studierenden, engagierten jungen Berufstätigen mit nicht-akademischer Berufsausbildung und Schülern die Realisierung besonderer Studien- und Weiterbildungsvorhaben im Ausland. Mit wissenschaftlichen Ehrenpreisen zeichnet die Stiftung exzellente Forschungsleistungen in zukunftsweisenden Gebieten der Chemie, Biochemie und Medizin sowie in der Klimaforschung aus.

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