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Unternehmensstrategie

Bayer trennt sich von MaterialScience und wird reines Lifescience-Unternehmen

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Als reines Life-Science-Unternehmen könne Bayer seine Stärken besser ausspielen, betonte Dekkers: seine herausragenden Kompetenzen in Forschung und Entwicklung sowie im Vertrieb, seine dynamische Pipeline an innovativen Produkten, seine starken Marken, ein diversifiziertes Portfolio und eine überlegene Präsenz in den Wachstumsmärkten.

Außerdem profitiere das Unternehmen von großen Ähnlichkeiten im Geschäftsmodell. Es gehe durchweg um biochemische Prozesse in Organismen, erläuterte Dekkers; so unterschiedlich Mensch, Tier und Pflanze auch erschienen, in allen Lebewesen folgten die molekularen Mechanismen gemeinsamen Regeln. Das sei die Grundlage für die Unternehmensmission: Bayer: Science for a better Life.

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Personalentscheidungen im Aufsichtsrat

Auch Personalentscheidungen aus den Aufsichtsrat wurden auf der Hauptversammlung mitgeteilt. Für den scheidenden stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas de Win tritt ab dem 1. Juli 2015 Heinz-Georg Webers als gewähltes Ersatzmitglied in das Gremium ein. Webers ist unter anderem Vorsitzender des Betriebsrats am Standort Bergkamen und Mitglied des Gesamtbetriebsrats von Bayer.

Zum Nachfolger de Wins als stellvertretendem Aufsichtsratsvorsitzenden wählte der Aufsichtsrat Oliver Zühlke, der seit Februar Gesamtbetriebsratsvorsitzender ist. Zühlke gehört dem Aufsichtsrat der Bayer AG bereits seit 2007 an.

Für die Seite der Anteilseigner schlug der Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, Prof. Dr. Otmar Wiestler für die Zeit bis zur ordentlichen Hauptversammlung 2020 in den Aufsichtsrat wiederzuwählen. Wiestler war gerichtlich zum Nachfolger von Dr. Klaus Kleinfeld bestellt worden, der sein Amt zum 30. September 2014 niedergelegt hatte.

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