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Outplacement Bedarf an Outplacement für Pharma-Führungskräfte wächst

Redakteur: Matthias Back

Firmenübernahmen, Einsparungen und Konsolidierungen prägen seit Jahren das Bild der Pharmaindustrie – auch in Deutschland. Da diese auch vermehrt Entlassungen auf Managerebene zur Folge haben, wird laut BWA-Geschäftsführer und Personalexperten Harald Müller das Thema Outplacement von Führungskräften ein zunehmend wichtiges Thema für deutsche Pharmaunternehmen.

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Outplacement – Für die berufliche Neuorientierung ihrer Führungskräfte nehmen immer mehr Arbeitgeber in der Pharmabranche externe professionelle Hilfe in Anspruch.
Outplacement – Für die berufliche Neuorientierung ihrer Führungskräfte nehmen immer mehr Arbeitgeber in der Pharmabranche externe professionelle Hilfe in Anspruch.
(Bild: freshidea/Fotolia.com)

Bonn – Um den ausscheidenden Führungskräften eine berufliche Neuorientierung zu ermöglichen, setzen daher eine wachsende Anzahl an Arbeitgebern auf externe professionelle Hilfe. Eigens für das Outplacement hat die BWA Akademie ein spezielles Beratungsverfahren entwickelt, das systematisch vorgeht, strengen Qualitätskriterien unterliegt und das Einzelcoaching der Pharma-Führungskraft in den Mittelpunkt stellt.

„Vom Outplacement-Verfahren profitieren sowohl der betroffene Arbeitnehmer als auch das Unternehmen“, weiß Personalexperte Müller aus seiner langjährigen Erfahrung zu berichten. Die Zunahme an Outplacement-Bedarf führt Müller vor allem auf die soziale Verantwortung zurück, welche die Firmen für ihre Mitarbeiter übernehmen.

Management-Diagnostik soll helfen

Beim Arbeitnehmer löst die Kündigung normalerweise Ängste und Verunsicherungen aus, denen der Arbeitgeber mit einer professionellen Outplacement-Beratung entgegentritt. Wichtige Kündigungsgründe sind nach Angaben des BWA-Geschäftsführers das Schließen bestimmter Unternehmensbereiche, aber auch zwischenmenschliche Probleme zwischen Chef und Manager sowie wachsende Anforderungen, denen die Führungskraft nicht mehr gewachsen ist.

Personalexperte Müller weist darauf hin, dass es „das oberste Ziel der Outplacement-Arbeit ist, die Führungskräfte erfolgreich in ein neues Betätigungsfeld zu begleiten. Um die Führungsqualität und die Führungsfähigkeiten der betroffenen Personen überhaupt neutral bewerten zu können, setzt die BWA fundierte, wissenschaftlich entwickelte Management-Diagnostik ein.“ Laut Müller werden dabei nicht nur die fachlichen Qualifikationen und der Stand der Ausbildung berücksichtigt, sondern durch spezielle Programme wird auch die Persönlichkeit des Arbeitnehmers analysiert: „Dazu nutzen wir vor allem die Potential- und die Verhaltensanalyse und ermitteln das persönliche Stressprofil. Daraus ergibt sich ein klares Bild mit allen Stärken und Schwächen.“

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