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Laborumzug Bei Laborumzügen kommt es auf eine gute Planung an

Autor / Redakteur: Henning-Tycho Biermann* / Dr. Ilka Ottleben

Schon mit dem privaten Hab und Gut umzuziehen, macht keinen Spaß. Klar – vielleicht freut man sich auf die schönere oder größere Wohnung, aber so ein Umzug erfordert viel Planung und Zeit. Muss dagegen ein ganzes Labor den Ort wechseln, ist Expertenrat manchmal bares Geld.

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Abb. 3: Verladen der Container per Kran
Abb. 3: Verladen der Container per Kran
(Bild: Geuer International)

Forschungs- und Laborbauten entstehen, Bauherren und Generalplaner beschäftigen sich intensiv mit der Realisierung von Neubauprojekten. Verschiedenste Gewerke werden geplant und durchgeführt, um die neuen Gebäude für die Forschung und Industrie errichten zu können. Steht der Neubau, kommt auf den neuen Nutzer der Standortwechsel und der damit verbundene Umzug zu.

Geuer International aus Senden bei Münster hat sich auf die Planung und Durchführung von Laborumzügen spezialisiert und zählt auf diesem Spezialgebiet heutzutage zu den Marktführern. Besonders die Laborlogistik mit ihren sensiblen und hochwertigen Produkten sowie den hohen hygienischen Standards ist für den Umzugsspezialisten ein Aushängeschild und ein besonderes Qualitätsmerkmal. Nur mit Präzision, eigens entwickelten Verpackungsmaterialien, Spezialequipment und hoch qualifiziertem Personal ist ein Laborumzug einwandfrei durchführbar.

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Betriebsausfall so gering wie möglich halten

Gerade bei Großprojekten steht der Umzug oft „hinten an“ wie Horst Geuer, Geschäftsführer bei Geuer, berichtet. Er meint damit, dass im Zuge von Neubauprojekten die Planungen für die Umzüge oft zurückgestellt und zu spät beachtet werden. Ziel eines jeden Umzugs sollte es sein, den Betriebsausfall für den Nutzer so gering wie möglich zu halten, denn jede Verzögerung bedeutet den Verlust von barem Geld. Dies wird erreicht durch eine detaillierte Projekt- und Ablaufplanung und die Verlagerung von Umzugsaktivitäten in für den Kunden günstige Zeitfenster wie Abend- und Nachtstunden und das Wochenende.

So kommt es darauf an, alle am Umzug Beteiligten frühzeitig in einer Projektgruppe zusammen zu führen und den Umzug zu planen. Diese Planungen werden im so genannten Umzugsmanagement zusammengefasst. Das Management befasst sich vor allem mit Consultingleistungen, die den physischen Umzug vorbereiten. Hierzu zählen die gesamte logistische Planung, Projektierung, Betreuung und Durchführung des Umzugs mit der Ausarbeitung eines Umzugskonzepts, den Aufbau einer Umzugsdatenbank (Bestandsaufnahme) und das Erstellen des Umzugshandbuchs sowie die Koordinierung aller für den Umzug eingebundenen Dienstleister. Bei Ausschreibungen kümmert sich Geuer ebenfalls um die Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen und des Leistungsverzeichnisses. Entscheidend für einen reibungslosen Ablauf des Umzugs sind natürlich auch die Kommunikation und der Austausch zwischen dem Kunden und dem Spediteur. Bereits im Vorfeld des Umzugs gilt es, mögliche Hindernisse herauszufiltern und Lösungen dafür vorzubereiten.

Spezialverpackungen und kühlgeführte Transporte

Besondere Aufmerksamkeit bei Laborumzügen gilt der Beförderung von technischen Geräten, Maschinen, Kühl- und Gefahrgütern. Für den sicheren Transport des technischen Equipments hat Geuer eigens entwickelte Spezialverpackungen konzipiert. Geräte werden aber nicht nur transportiert, sondern auch ab- und wieder aufgebaut und ggf. requalifiziert. Alle Arbeitsschritte werden hier festgehalten und protokolliert. Bei kühlgeführten Transporten handelt es sich meistens um sensible Laborproben, die unter strenger Einhaltung der Kühlkette zu transportieren sind. „Jeder Wissenschaftler kann sich vorstellen, was es bedeuten würde, wenn seine vorbereiteten Proben auftauen und im schlimmsten Fall damit jahrelange Forschung zerstört wird“, so Geuer. Damit dies nicht passiert, verfügt das Unternehmen über Spezialequipment wie Kühlfahrzeuge, spezielle Kühlsysteme und -verpackungen und der Transport wird mittels Datenlogger dokumentiert.

Besondere Vorsicht bei Gefahrgütern

Für Gefahrguttransporte erarbeitet ein Team aus Experten ein maßgeschneidertes Umzugskonzept. Die Fahrer verfügen über Gefahrgutscheine nach ADR/GGVS und kennen die Vorschriften. Die Mitarbeiter sind geschult im Umgang mit Chemikalien, klassifizieren die Gefahrstoffe nach den ADR-Richtlinien und erstellen die Gefahrgutlisten und Beförderungspapiere. Bei kühlgeführten Transporten kann es ebenfalls zu Gefahrguttransporten kommen, wenn beispielsweise ansteckungsgefährliche Viren oder Proben zu befördern sind. „Wir halten uns hier selbstverständlich an die gesetzlichen Vorgaben. Leider zeigt mir die Erfahrung aus der Transportbranche, dass hier nicht alle Spediteure so gewissenhaft arbeiten. Eins sollte dem Kunden aber bewusst sein: Er ist ebenfalls dem Gesetzgeber gegenüber verpflichtet, einen gewissenhaften Spediteur auszuwählen, weil er sich sonst selbst strafbar machen kann“, weiß Horst Geuer zu berichten.

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Geuer International plant und führt aber nicht nur Laborumzüge durch. Nach der Firmengründung 1983 entwickelte sich das Unternehmen im Laufe der letzten 31 Jahre zu einem professionellen Umzugs- und Logistikdienstleister, der weltweit Umzüge und Lagerleistungen anbietet.

* H.-T. Biermann: Marketingleiter bei Geuer International GmbH, 48308 Senden-Bösensell

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