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Innerbetriebliche Talentsuche Bescheidenheit killt Karriere

Redakteur: Matthias Back

Trotz des Fachkräftemangels lässt die innerbetriebliche Talentsuche nach Ansicht deutscher Arbeitnehmer noch viel zu wünschen übrig. Bescheidenheit zählt dabei zu den großen Karriere-Killern: Denn wer nicht selbst auf sich aufmerksam macht, wird bei Förderprogrammen schlicht übergangen.

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Viele Führungskräfte haben offenbar keine Lust, sich im Unternehmen auf Talentsiuche zu begeben.
Viele Führungskräfte haben offenbar keine Lust, sich im Unternehmen auf Talentsiuche zu begeben.
(Bild: ROC)

Diese Beobachtung machen 58 % der Arbeitnehmer. 40 % sind sogar der Meinung, die Chefs hätten überhaupt kein Interesse daran, Fach- und Führungskräfte im Unternehmen zu entdecken und zu fördern. Zu diesen Ergebnissen kommt eine bevölkerungsrepräsentative Studie der Unternehmensberatung ROC-Gruppe. Dazu wurden in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA insgesamt 4000 Arbeitnehmer befragt.

Unternehmen haben bei Karriere-Förderung großen Nachholbedarf

„Unsere Umfrage zeigt, dass es bei der innerbetrieblichen Auswahl von Talenten für die Karriere-Förderung noch großen Nachholbedarf gibt“, sagt Oliver Back, Geschäftsführer von ROC Deutschland. „Dies gilt für alle untersuchten Länder. Wer seine Leistungen nicht explizit hervorhebt, wird in den meisten Unternehmen überhaupt nicht wahrgenommen. Damit bleiben viele geeignete Fach- und Führungskräfte unentdeckt, und es kommt unter Umständen zu Enttäuschung.“