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Biotherapeutika Beschleunigung der Entwicklung biotherapeutischer Humanarzneimittel

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Fortebio, ein Geschäftsbereich von Pall Life Sciences und Anbieter labelfreier Technologien zur Beschleunigung der Entwicklung biotherapeutischer und pharmazeutischer Produkte, gibt die Markteinführung seines Dip and Read Anti-Human Fab-CH1 Biosensors bekannt.

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Die neuen Dip and Read Biosensoren wurden für die Verwendung mit ForteBio Octet und Blitz-Systemen konzipiert.
Die neuen Dip and Read Biosensoren wurden für die Verwendung mit ForteBio Octet und Blitz-Systemen konzipiert.
(Bild: ForteBio/Pall Life Sciences)

Der neue Biosensor ermöglicht die einfache und rasche Quantifzierung und kinetische Charakterisierung von Human Fab, F(ab')2 und IgG. Dip and Read Biosensoren wurden für die Verwendung mit Fortebio Octet- und Blitz-Systemen konzipiert. Die Detektion und Charakterisierung humaner IgG-Antikörper ist in der Forschung und Entwicklung von höchster Bedeutung. Allerdings haben sich herkömmliche Ansätze zur Quantifizierung und kinetischen Charakterisierung als langsam und teuer erwiesen. Der neue Anti-Human Fab-CH1 Biosensor weist den gängigen Captureselect IgG-CH1 Ligand von BAC BV auf, einem Unternehmen, das Affinitätswerkzeuge anbietet, die bei der Aufreinigung von Antikörpern und Antikörperfragmenten zum Einsatz kommen. Der neue Biosensor bietet eine einfache Handhabung in Verbindung mit schnellen Ergebnissen.

Der Anti-Human Fab-CH1 Biosensor besteht aus einem immobilisierten, hochaffinen Anti-Human CH1-Affinitätsligand, der spezifisch und unabhängig von der Art der leichten Kette an die CH1-Domäne aller vier Human-IgG-Unterklassen bindet. Seine Selektivität deckt nach Angaben des Herstellers alle von humanen IgG-Antikörpern stammenden Fab-Fragmente ab, ohne dass es dabei zu Interferenzen mit bekannten, mit dem Produkt zusammenhängenden Kontaminanten, wie freien leichten Ketten kommt. Die hohe Spezifität des Biosensors ermöglicht die Direktanalyse von Human-Fab/F(ab')2/IgG in nicht aufbereiteten Lysaten, Säulenfraktionen und Zellkulturüberständen, wodurch das Verfahren eine zeitsparende Alternative zu herkömmlichen Analysemethoden darstellt.

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