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Bestrahlungsbehandlung BGS-Beta-Gamma-Service feiert Spatenstich für Neubau

| Redakteur: Tobias Hüser

Mit einem Spatenstich feierte der Bestrahlungsdienstleister BGS Beta-Gamma-Service den offiziellen Baubeginn zur Standorterweiterung in Bruchsal. Die rund 14 Millionen Euro umfassende Investition in den Neubau inklusive Gamma-Bestrahlungsanlage soll bis Ende 2017 in Betrieb gehen. Das mittelständische Unternehmen veredelt Kunststoffe und sterilisiert Medizinprodukte.

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Spatenstich für die neue Gamma-Anlage in Bruchsal
Spatenstich für die neue Gamma-Anlage in Bruchsal
(Bild: BGS)

Bruchsal – Um das expandierende Unternehmen für die Zukunft zu rüsten, entwickelten die Planer von Freyler Industriebau gemeinsam mit der BGS ein Gebäudekonzept, das sich bei Bedarf flexibel um weitere 100 % vergrößern lässt. Die Architektur bildet dabei die internen Arbeitsprozesse ab und orientiert sich an der Geometrie des Herzstücks: Der Gamma-Bestrahlungsanlage, die eine jährliche Kapazität von 80.000 Paletten leisten kann. Die Aufgabe dieser Bestrahlungsanlage ist die zuverlässige Sterilisation von Medizinprodukten und Keimfreiheit von Rohstoffen, sowie von Verpackungsmaterialien und Laborbedarf.

„Dies ist ein in der Technik sehr geschätztes Verfahren, da die Medizinprodukte - Spritzen, Kanülen, Katheter und Gelenkprothesen - in ihrer Verpackung sterilisiert werden, und in vielen Fällen ohne Alternative. Die Strahlen, die wie Sonnenlicht nichts anderes sind als reine Energie, hinterlassen dabei keine Rückstände, die Produkte sind also nicht strahlend“, erklärt Geschäftsführer Andreas Ostrowicki. Mit einer Grundfläche von 3.310 m2 ist ausreichend Platz für Wareneingang, Zwischenlager, Bestrahlungsanlage, Warenausgang sowie Büro- und Sozialräume.

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Der Neubau wird auf einem an das bestehende Betriebsgebäude der BGS angrenzenden Grundstück errichtet, an dem das Unternehmen bereits mehrere Beschleunigeranlagen betreibt. Für das neue Bauvorhaben wurde auf dem neuen Grundstück eine Lagerhalle komplett und eine weitere in Teilen abgebrochen. Beide Firmeneinheiten funktionieren in Zukunft autark, das Unternehmen nutzt die am Standort vorhandene Administration und IT: „Der Standort ist optimal für uns und daher unumstritten. Wir bearbeiten in der neuen Anlage hauptsächlich Biotech- und Medizintechnik-Produkte – Bruchsal liegt im Herzen der Medizintechnik-Industrie Baden-Württembergs“, sag Ostrowicki. „Nicht zuletzt haben wir hier eine hervorragende logistische Anbindung an die restlichen Bundesländer sowie die Schweiz und Frankreich.“ Die Unternehmensgruppe BGS hat sich bereits mehrfach bei Bauprojekten für Freyler als kompetenten Planungs- und Baupartner entschieden.

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